Trend der Jugend Teil I

Posted: 24th November 2010 by Knut in Allgemein

Die Jugend von Heute Merkel
Liebes Tagebuch, oft genug hört man die ältere Generation über die Jugend schimpfen. Da ich jetzt 22 Jahre alt und somit nicht mehr zu der Generation der Heranwachsenden gehöre, möchte auch ich mir endlich Luft machen. 6 Jahre lang beobachtete ich mehr oder weniger bewusst die Jugendlichen, ihr dissoziales Verhalten und ihre pflegelhaften Gepflogenheiten. Alkohol, Drogen, Sex, Tripperbabys, Schule abbrechen und anschließend die Traumausbildung beim Stammfriseur absolvieren, klingt heute schon bei Weitem nicht mehr so plakativ und karikativ, wie beispielsweise in meiner Jugend. Heut zu Tage ist es Realität.

Versucht man Jugend zu definieren, wird man um die folgenden Adjektive wie beispielsweise: faul, asozial, metrosexuell, oberflächlich, dumm, besoffen, rauchend, taktlos, frech und so weiter, nur schwerlichst drum herum kommen. Doch zunächst möchte ich es nicht versäumen zu erwähnen, dass ich keineswegs Pauschalisieren, Denunzieren oder Jemandem zu Nahe treten möchte.
Es sei denn man findet sich in der Beschreibung wieder, allerdings würde man diesen Blog dann auch nicht verfolgen, da man wahrscheinlich durch die vielen Nebensätze und die Grammatik und die abschreckende Länge meiner Texte zu sehr verwirrt würde.

Definition: Jugendlicher – Ein Versuch

Der typische Jugendliche ist ein armes Schwein. Sprechen wir es aus. Durch Werbung, Verherrlichung irgendwelcher Super- oder Popstars, Markenwahn und Massenhysterie ist der Jugendliche ein verwirrter, manipulierbarer Magnet der sich in einer ständigen Umpolung befindet. Nicht Positiv nicht Negativ, nichts Halbes nichts Ganzes, es ist der kollektivistische Massenindividualismus, aber eines ganz Gewiss: Ein Abfälliges Produkt einer verkorksten Gesellschaft, welche ihre Zöglinge zum Nichts tun annimiert und durch den Sozialstaat im Prinzip keine Werte von Bildungsniveau oder Allgemeinwissen vermitteln will. Moralische Werte oder soziales Verhalten sind aus den Köpfen verschwunden. Was bleibt ist die Konsumgeilheit, die Abhängigkeit von Moden, Trends und Markenprodukten. Ziele oder Chancen werden höchstens in irgendwelchen Castingshows wie DeutschlandSuchtDenSuperstar oder Popstars gesehen, in welchen die Jugendlichen, unter Dieter und Detlef, im öffentlichem Fernsehen diskriminiert werden, ohne das sie es mitbekommen.

Dies ist Teil I eines Projektes welches sich mit der heutigen Jugend befassen wird. Punkte wie Mode, Aussehen aber auch das Gefühlsleben, die Bildung und andere höchst interessante Aspekte werde ich in den kommenden Tagen weiter ausführen. Seid gespannt ;)

Knut feiert Geburtstag

Posted: 16th November 2010 by Knut in Allgemein

Liebes Tagebuch, langsam werden die Augen schlechter, die Knochen porös, die Atemwege enger und das Blut dicker. Ich bin gestern wie jedes Jahr um ein Jahr gealtert und nun ganze 22. Da man nur einmal 22 Jahre wird, wenn überhaupt bei einem laissez-fairen Lebensstil wie ich ihn pflegte, wollte ich am kommenden Wochenende eine große Feier organisieren.
Allerdings kam mir vermeidlicher Weise etwas dazwischen. Und zwar Alicia, welche Larissa auf mich ansetzte und somit zwang, am Sonntagabend meine geliebte Hörspielnacht auf 89.0 Rtl zu verpassen. Alicia hatte Lust auf Party und ich musste mit. Also gingen wir zu Xallo-Bar in Kassel.

Aufgrund Alicias Pegels war dies jedoch nicht wirklich ein schöner Weg dorthin. Ständig quatschte sie Leute an, so auch jene Gruppe die vor der Xallo-Bar stand. Ich zog sie  aber noch rechtzeitig weiter. Wir suchten uns also einen Platz in der neu eingerichteten Drink and Chill Institution, auf dem wir aber nicht lange blieben, denn plötzlich betrat Oleg – der sich eigentlich in Göttingen hätte befinden müssen,  die Bar und begrüßte mich freudig. Ich war völlig perplex, aber es kam noch besser, die Gruppe vor der Xallo-Bar war keine geringere als mein geschätzter Göttinger Freundeskreis. Welche extra angereist waren um mit mir zusammen in meinen Geburtstag zu feiern. Sogar an ein riesiges Geschenk hatten sie gedacht. Es handelte sich dabei um einen riesigen Karton in welchem sich, so stellte sich heraus, Iris bereits seit einer Stunde in gebückter Haltung aufhielt. Zusätzlich kamen mir noch meine Kommilitonin Clarissa mit ihrem Freund Manuel entgegen. Die Überraschung war perfekt und ich stellte mit Verwunderung und leicht beängstigt fest, dass Alicia und Larissa großartige Schauspieler sind.
Wir feierten also mit Hopf und Malz in meinen Geburtstag rein und genossen den gemeinsamen Abend, zumal wir sowieso die letzten Gäste waren, umso ausgelassener. Neben dem Überraschungseffekt und der Anwesenheit meiner Freunde bekam ich außerdem eine Uhr, damit ich nicht mehr so oft verschlafe, ein Kochbuch um meine Kochkünste, welche sich momentan noch auf Tiefkühlkost beschränken, zu verbessern. Außerdem bekam ich noch Zigaretten, Schokolade und ein Buch des “Schwarzen Humors” mit lustigen Karikaturen. Diesen Geburtstag werde ich nie mehr vergessen und es war denke ich der bislang schönste Purzeltag -  ohne die anderen denunzieren zu wollen.

Paul ist Tot!

Posted: 1st November 2010 by Knut in Allgemein

Die Meldung vom toten Kraken “Paul” erschütterte Deutschland. Binnen Sekunden verbreitete sich die Meldung weltweit, auch hochrangige Politiker, die vom Aberglauben fehlgeleitet sind, äußerten ihr Bedauern. Sogar die 100.000 Jubiläumsfolge der Lindenstraße in der ARD wurde für eine 15 Minütige Sondersendung zum Tot des Vampyromorphen unterbrochen. Aber auch im Ausland wurde die Narchicht gemischt aufgenommen. Ein bestes Beispiel dafür, das Paul nicht nur Fans hatte, ist das arbeitslose argentinische Hüftsteak Diego Armando Maradona, welcher Paul die Glamouröse Niederlage gegen uns deutsche zuschrieb. “Ich bin froh, dass du Psycho-Krake tot bist” twitterte er frei Übersetzt.
Ärger werden sich nicht nur viele esoterische Fussballfans, sondern auch die vermeindlichen Besitzer der Lokalität in welcher Paul während der WM vor sich hin orakeln konnte. Denn diese hatten kürzlich ein Angebot der Spanier ausgeschlagen, den Kraken für 70.000 Euro zu verkaufen. Mit diesem Geld hätten sie endlich die Rotschimmelplagen auf ihren Toiletten bereinigen können, um so die Schließung der Lokalität zu verhindern.
Ob Paul eines natürlichen Todes starb ist Unklar, da sich der Kraken noch in der Gerichtsmeidzin befindet, in welcher er in seine Einzelteile zerlegt, untersucht und anschließend wahrscheinlich seinen Frieden in den Mägen der Kantinenbesuchern finden wird. – Bzw. schlussendlich pausenlos zwischen Fäkalien und Pisse eine gerechte Strafe für den dritten Platz der deutschen erhält.

Was wir daraus lernen sollte klar sein. In Zukunft sollten wir auf die Spieler der Nationalmannschaft vertrauen anstatt uns von einem gliberigem Etwas die Motivation nehmen zu lassen, die Stadien zu füllen. Ich selber hoffe das schon bald der ganze Krakenhype vorbei ist, alle wieder die Arbeit aufnehmen und sich bald schon wieder jeder fragt: “Wer ist eigentlich Paul?”

Ein männliches Manko

Posted: 23rd Oktober 2010 by Knut in Allgemein

Liebes Tagebuch, der männliche Mittelstrahl auf einem Massenklo soll heute Thema meiner Ausarbeitung sein. Denn nichts ist inspirierender als dass Herrenpissuar in einer Diskothek, einer Kneipe oder sonstigen öffentlich-raucherunfreundlich-eingerichteten Institutionen.
Meine Vorgeschichte zu diesem Thema basiert auf einem ganz normalem Kneipenbesuch, welcher früher oder später an der Schüssel endet. Entweder weil der Lebenssaft, der zu 90% von Bier und Nikotin gelb gefärbt wurde, herausuriniert werden muss, oder eben sich jene zwei Komponenten einen anderen Weg bahnen (Leider meist ohne Verspätung).

Auf dem Klo bei “Bei Ali”, einer naheliegenden Kneipe, führte ich während der zwanghaften Versuche zu pinkeln, ein Gespräch mit einem Mitinsassen, welcher scheinbar ähnliche Probleme mit seinem Mittelstrahl hatte, wenn ihm jemand zuhört wie ich. Ich schnitt jedes Thema an. Politik, Drogen, Sexualität, doch nichts half, um die Vertrautheit herzustellen, welche für den gemeinsamen Urinalgang notwendig ist. Als ich jedoch auf die Bildnews einging, wurde mir bewusst, dass ich mit Stuttgart21 nur Trefferpunkte landen und somit ungestörrt mein Geschäft verrichten konnte. Wir waren übrigens beide der Auffassung, dass dieses Thema, welches Milliarden von Steuergeldern verpulvert, durch die Presse und anderen Medien so Instrumentalisiert wurde, dass es im Endeffekt niemanden mehr interessiert. Als mein Toilettennachbar die Grubenkumpels ansprach, brach mein Mittelstrahl jedoch ab und ich verließ leicht verunsichert die Toilette.

Vorbei

Posted: 18th Oktober 2010 by Knut in Allgemein

Liebes Tagebuch, die Semesterferien sind zu Ende, nach sechseinhalb Monaten geht das Studieren endlich wieder los. Doch jedes Ende ist auch ein Anfang! In China wurden Grubenarbeiter verschüttet und vergessen und in Chile wurden alle, nun homosexuellen, Kumpels durch einen metallischen Riesentampon aus einem 50cm breitem Schacht gezogen und in der Schweiz hat man fast ein Loch zu den Japanern gebuddelt. Die Bundesliga ist im vollen Gange, Mainz05 hat sich gut gehalten doch nun ist Borrussia Dortmund ist auf Platz 1! Briggs Carriere endet in der Intensiv, aber der vollbärtige Klitschko hat erneut bewiesen, dass er seinem Bruder höchstens das Wasser reichen kann und während dessen, ganz unscheinbar laufen die Qualifikationsspiele für die Europameisterschaft und viele Seiten steigern ihre Googlesuchergebnisse nur damit, dass sie die Wörter Livesstream, Deutschland versus Türkei, Aserbaidschan, Serbien und soweiter erwähnen.
Mit dem neuem Semester beginnt auch die Verpflichtung, das Tagebuch des Knuts weiter zu führen. Dementsprechend werde ich mehr Rücksicht auf dich nehmen und dich weiter pflegen.
Hab dich lieb
Dein Knut

Bierseminar 24.09.10

Posted: 1st Oktober 2010 by Knut in Allgemein

Liebes Tagebuch, endlich war ich mal wieder in Göttingen um alte Bekannte zu treffen, meine Freunde, meine Eltern, den Kiosk-Besitzer von um die Ecke und du wirst es nicht glauben, kaum bin ich angekommen, war mein Wochenende auch schon verplant. Beginnen sollte es Freitagabend mit einem Bierseminar im Göttinger Irish-Pub, für welches mich mein Freund Peter eintrug.
Getestet wurden von mir Oleg und einer hier nicht genannt werden dürfenden Person, 7 unterschiedliche Biere, serviert im Oktoberfest handelsüblichem Pappbecher, ohne Etiketten und andere meinungsbildende Suggestionen. Jene Biere sollten wir nach Geschmack, Farbe und Geruch beurteilen und auf einem Fragebogen katalogisieren, jedoch gestaltete sich die ganze Aktion ziemlich schwierig, da die Biere in einem 3 minütigem Takt angeliefert wurden und wir „Maßlos“ überfordert waren. Mit inbegriffen in dem angeblich intellektuellem so wertvollem Seminar, war auch eine Führung durch den Bierkeller, in dem wir allerdings nur gefroren haben. Als wir uns alle wieder in der Bierseminargruppe befanden, so paradox es auch klingt – es heißt so, haben wir uns eigentlich nur noch betrunken, uns war egal welches Bier wir tranken. Es war auch egal wie es schmeckt und riecht, sogar die Farbe war egal, dass einzige was zählte war der Alkoholgehalt.
Dieser lag übrigens fast immer bei 4,8%, was genauso interessant war, wie die Tatsache das Oettinger das meist verkaufte Flaschen- und Krombacher das meist verkaufte Fassbier ist. (Glaube ich)
Man muss an dieser Stelle erwähnen, das Bierseminar kostete 17,90 € und begann um 17.30 Uhr, jedoch gab es nach dem Seminar für alle Interessierten Biertrinker Freibier bis 24 Uhr. Dem entsprechend stieg die Stimmung mit der Zeit auch in einer nicht kontrollierbaren Korrelation zu dem Alkoholgehalt, was wiederum dazu führte, dass um 21 Uhr die ersten Alkoholleichen aus dem Pub gezogen werden mussten. Ich saß jedoch mit meiner Truppe entspannt an einem Tisch außerhalb, – den „Bierseminarstempel“ allen Ehren nach schützend. Jedoch fand der Abend aufgrund dem zu schnellen Genusses jenes Lernstoffes ein frühes Ende. Allerdings kann ich diese Art von Besäufnis auf jeden Fall weiterempfehlen, da sie sich in einem gesellschaftlich wissenschaftlichem Rahmen befindet und die Intention hat, Menschen etwas über das Biertrinken zu lehren.

Knutische Zeitreise

Posted: 7th September 2010 by Knut in Allgemein


Liebe Leser, Liebe Leserinnen
Begebt euch in die Zeitreise des Knuts, seit heute ist ein neues Update vorhanden, welches euch ermöglicht in die Vergangenheit des Knuts zu blicken, lasst euch darauf ein und durchlebt Knuts Leben von Anfang an!

Unter der Suche befinden sich nun einige alte Artikel von mir. Ich hoffe ihr habt Spaß beim Lesen.

Neue TV-Show

Posted: 6th September 2010 by Knut in Allgemein

Liebes Tagebuch, endlich hat RTL wieder alle Rekorde gebrochen. Mit der neuen Show “101 Wege aus der härtesten Show der Welt” ging vorgestern Abend an den Start. Mit Daniel  Hartwich  , einem unwichtigem Praktikanten, als Moderator wurde auch dieses Format gekonnt abgerundet. C-Promi verarscht B-Promis und schenkt ihm anschließend noch 25.000 Euro. In diesem Falle waren das: die weltberühmte News Moderatorin: Nandini Matra, das schwule “Mitten im Leben” – Opfer Florian Stöhr, einem Botoxversuchten Menschen (?) der mir Mord als legitimes Langeweilevertreibungsmittel erscheinen lässt, Pornoklaus und irgendso eine Schlagerqueen und “Bettie” einem vollbusigem Nacktmodell. Es kommt aber noch besser, es gibt noch ein zweites Team, aber da dieses nicht so kurios bestückt war, möchte ich aus dieser Gruppe nur Walter Freiman erwähnen, da dieser sich im Laufe der Sendung noch verletzen würde, als er von einer Rakete stürzt und mit dem Gesicht am Beckenrand aufschlägt.

Das Prinzip des Spiels ist eigentlich sehr gelungen, durch Daniel Hartwich jedoch aller Spannung beraubt und nervtötend. Die Kandidaten bekommen je nach Teilnehmeranzahl die entsprechende Anzahl an Antworten vorgestellt und anschließend die Fragen gestellt. Beispiel: 5 Teilnehmer = 5 Antworten, 4 Teilnehmer = 4 Antworten anschließend die Frage, sollte es der Fall sein, dass eine Antwort 2 mal ausgewählt wurde, wird über ein raffiniert, ausgeklügeltes Wissensquiz ausgelost, wer welche Antwort behalten darf. Beispielfrage: “Was bedeutet die Abkürzung DSDS?” Wenn alle Antworten vergeben sind, stellen sich die Kandidaten einer Herausforderung, welche in der Höhe von 35 Metern auf sie wartet.

Ich schaute mir also die ersten 20 Minuten an und wartete wie ein Besucher einer Flugshow auf den einzigen Grund, welcher einen Besuch jener Show rechtfertigt, auf die Unfälle, doch nichts passierte. Ich möchte nicht zu viel vorwegnehmen, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass diese Mischung aus Lorielle London und Daniel Kübelböck – Florian beispielsweise Tod besser beim Publikum ankommen würde, oder wenn er mit seiner Botoxfresse und seiner Ponyarschtasche gegen einen der vielen Balken pendeln würde, so richtig mit Schwung immer und immer wieder… Aber es passierte genau nichts.

Die Herausforderungen haben doch keinen Reiz wenn von vorne rein klar ist, dass nichts passiert. Von einem Helikopter durch die Lüfte geschwungen werden und der freie Fall hätten wirklich Potential, würde jener Loser, welcher die Fragen falsch beantwortet hat beispielsweise durch einen Nadelwald gezogen werden, oder den freien Fall ohne Pool bewältigen. Doch es passierte die ganze Zeit nichts. Bis dann endlich Walter Freiman eine Frage falsch beantwortete und so ungeschickt von einer Rakete fiel, dass er mit dem Gesicht aufschlug und sich die Nase zertrümmerte. Sehr geil war die Szene danach, als die Moderatorin fragte “wie es ihm denn ginge” und er sie ganz empört und hasserfüllt ansah, als dächte er an Mord. Gewonnen hat am Ende natürlich die mit den dicksten Dingern, ein Preisgeld von 25.000 Euro war der Lohn für diese emotionsgeladenen Minuten und ich gönnte es ihr auch am meisten da sie mir durch die Abscheu vor Botox-Flo gleich sympatisch war. Nun kannst du deine Brüste noch fülliger gestalten Bettie! Bis du am Ende am Boden kriechst wie ein Hund mit nem Euter an der Hundebrust!

Ich freu mich schon wirklich auf die nächste Sendung, wenn es dann eine geben wird.

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Unmotivierendes Klima

Posted: 25th August 2010 by Knut in Allgemein

Liebes Tagebuch, ich weiß ich sollte lieber an meiner Hausarbeit arbeiten anstatt dir zu schreiben, doch die widrigen Umstände erlauben mir diese Verschnaufpause. Was ich mit widrigen Umständen meine? Lass es mich erklären, vor kurzem ist im Erdgeschoss, der unter altersdementzkranke leidende Deutschrusse ausgezogen, seitdem sind Tag ein Tag aus Handwerker im Haus, die seine Wohnung wieder herrichten. Nun zu der Problematik, dank dem Laissez-fairem Lebensstil des guten Herren, war die Wohnung scheinbar in einem so schlechtem Zustand, dass sie komplett neu saniert werden muss. Nun werde ich jeden morgen um 6.00 Uhr von Kreissägen, Steinbohrern, Vorschlaghämmern und betrunkenen Ivans geweckt. Das ganze Szenario dauert ca. 10 Minuten. Dann wird mit Wodka auf die erste Frühstückspause angestoßen. Weiter gehts bis zur nächsten Pause um 9.00 Uhr – schließlich macht nüchtern Arbeiten keinen Spaß. Erstrecken tut sich dieser Ablauf bis Punkt 16.00 Uhr, dann ist Feierabend und ich könnte anfangen konzentriert an meiner Hausarbeit zu arbeiten, würden nicht die Nachbarsblagen aus der Waldorfschule nach Hause kommen und Lärm machen. Allerdings vertreibe ich diese mittlerweile immer mit ein paar gezielten Steinwürfen.
Sobald meine Motivationsgrenze dann wirklich erreicht wurde, ist es auch schon Nachts. Derzeit haben wir Vollmond, was mich sowieso schlecht schlafen und ziemlich abgedrehte Träume träumen lässt, hinzu kommt jedoch der Köter von schräg gegenüber, welcher scheinbar zum Werwolf wird und die ganze Nacht über rumjault wie ein getretener Pudel.
Stand der Dinge: Die Bücher habe ich hier, gelesen auch schon größtensteils, das Konzept steht und die halbe Gliederung ist fertig! Aber jetzt muss ich auch schon wieder weiter machen, bzw Steine schmeißen, damit ich endlich meine Ruhe habe. Also drück mir die Daumen, dass ich zeitig fertig werde.
Dein Knut

Nun beginnt die Arbeit..

Posted: 23rd August 2010 by Knut in Allgemein

Liebes Tagebuch, langsam neigen sich die Semesterferien dem Ende zu, und ich habe das gemacht was alle guten Studenten gemacht haben. Mir die Arbeit bis zum Schluss aufgehoben. Daher möchte ich dich um Verständnis und Einsicht bitten, wenn ich dir in der nächsten Woche nicht schreibe, da ich den Kopf mit anderen Dingen voll haben werde.
Hab dank und bis dann.
Dein Knut