64. Medienwerkstatt 2011

Posted: 2nd August 2011 by Knut in Allgemein

Liebes Tagebuch, Eine harte Woche ist geschafft. Wie jedes Jahr gab es auch diesmal wieder das Projektangebot der UniKasselVersität schlechthin. Die Rede ist von der 64. Medienwerkstatt unter der Führung von Reinhard Nolle – und ich war dabei! In der Medienwerkstatt werden verschiedene pädagogische Elemente verbunden. Die Medienwerkstatt basiert schwerpunktmäßig auf der biografischen Spielfilmpädagogik. Innerhalb von sieben Tagen wird von jeder Projektgruppe ein 15 Minütiger Film entwickelt, welcher auf den Erlebnissen der Teilnehmer zu einem bestimmten Schwerpunktthema basiert. Anfänglich werden Geschichten geschrieben, welche wiederum auf zentrale Kernaussagen beschränkt werden. Aus diesen Kernaussagen werden zwei Geschichten entwickelt, welche in der Gruppe dann zu einer Geschichte zusammengefügt werden.

Nach einer Woche erfolgt anschließend die Filmpräsentation, welche meist in einem Massenbesäufnis endet, so auch in diesem Jahr. Aber lass mich vorher noch ein paar Worte zum Dreh verlieren, ich schildere dir einen Drehtag, da die ganze Woche einfach zu viel Inhalt bot um zu konkretisieren.

Heldenreise

Unsere Arbeitsgruppe hat eine typische Heldenreise entworfen. Ein unglücklicher Mann (Albert) wird von seiner tyrannischen Frau (Larissa) unterdrückt und gedemütigt, der Mann lernt (in unserem Falle über eine ostdeutsche Cracksüchtigen Elfe (Alicia)) eine neue Frau kennen mit dieser er vollkommen neu aufblüht und sein Leben bestreitet.

Gedreht wurde bei Alicia und Larissa, außerdem im Nordstadtpark und schließlich auch bei mir, da meine Freundinnen Alicia und Larissa auf subtilste Art und Weise meine Wohnung zur Verfügung stellten.

Ein ganz normaler Drehtag
Während der zwei Drehtage welche die Gruppe bei mir verbrachte wurden bis spät in die Nacht laute Streitszenen gedreht. Durch gerade diesen Dreh in der Nacht und die damit verbundene Bestrahlung meiner Räumlichkeiten bei offenem Fenster, wurde meine Wohnung unfreiwillig zu einem Asyl für hunderttausende Fliegen, Insekten, Mücken und anderem niederen Gewürm, welche ich teilweise heute noch verzweifelt zu beseitigen versuche. Ein weiterer Nebeneffekt der zehntausend Watt Strahler war zudem, die totale Destruktion meiner handelsüblichen Raumbepflanzung. Während die allgemeine Fauna meiner Küche normalerweise bei Zimmertemperatur und Tageslicht vor sich hin vegetierte, wurde die Umgebung nun in helles, brennend heißes Licht getränkt. Die wenigsten meiner Pflanzen konnten den Temperaturunterschied von gefühlten fünfhundert Grad verkraften.

Da wir über zwölf Stunden drehten um eine dreiminütige Szene in den Kasten zu bekommen war es bereits 04:21Uhr als die Nachbarn in Begleitung von sechs Polizisten gegen den ungehörigen Lärm des vermeidlichen Familiendramas vorgehen und schlimmeres verhindern wollten.

Präsentation

Am Freitag war es dann allerdings geschafft. Der Film wurde bis kurz vor der Präsentation von tapferen Helden der Arbeit unserer Kleingruppe geschnitten und bearbeitet. Endlich konnte ausgiebig gefeiert und der ganze Stress, die Müdigkeit und Mangelernährung vergessen werden. Zu Besuch kamen Jens und Chriss aus Göttingen. Sie wollten mein schauspielerisches Talent in Augenschein nehmen, auf welches ich jedoch hier nicht weiter eingehen werde, es sei nur soviel gesagt, dass ich einen Homosexuellen namens Victor spielte, welcher gemeinsam mit seinem Freund Dieter eine kurze aber wohl betonte Konversation über eine sehr skurrile Situation führt.

Wie immer wenn die Jungs zu Besuch sind, dauerte es nicht lange bis die ersten Flaschen Bier leer waren und auf meinem Balkon herum rollten. Nach nur zwei Stunden hatten bereits zwölf Liter Bier meine Kehle passiert. Der Pegel stieg schnell und kontinuierlich. So musste ich kurz vor der Präsentation eine halbe Stunde schlafen um den Abend bzw. die Feier nach der Präsentation auch wirklich durchzustehen. Durchgestanden ist im nach hinein das falsche Wort. Denn als der Wodka dazu kam, fehlt meine Erinnerung gänzlich. Im Nachhinein erfuhr ich aber, dass ich von meinen Freunden Jens und Chriss dazu animiert wurde, mit ihnen viel zu harte Wodka Mischungen auf Ex zu trinken. Der Fehler dabei war jedoch, dass die beiden lediglich die Becher ansetzten und nicht tranken. Ich hingegen in vollkommener Ekstase, dass ekelige Gesöff meine Kehle hinunter jagte. Letzteres wird sicherlich eine erklärende Wirkung darauf haben, dass ich versuchte mit einer FiveGum Packung zu telefonieren, geleitet von der festen Überzeugung es sei mein Handy. Ich weiß nicht wie ich nach Hause gekommen bin, doch ich vermute es hat mindestens doppelt solange wie sonst gedauert und ich bin mir relativ sicher, dass ich dabei gekrochen bin, oder aber getragen wurde. Wie dem auch sei, zumindest bin ich am nächsten Morgen viel zu spät aus einem festen friedlichen Schlaf geweckt worden bin.

 

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Personenbeschreibungen

Posted: 11th Juli 2011 by Knut in Allgemein

Liebe LeserInnen,
Es ist mal wieder soweit, die Personenbeschreibungen haben Zuwachs bekommen! Schaut schnell nach was sich geändert hat.

http://www.knutbuch.com/personen-vorstellung

Euer Knut

Frauenfußball wet t-shirt
Liebes Tagebuch, die Fussball Weltmeisterschaft ist in vollem Gange und ganz Deutschland fiebert mit. Tausende von schwarz-rot-goldenen Fahnen zieren deutsche Wertarbeit auf deutschen Autobahnen. Seitenspiegel bekommen Gummiüberzieher verpasst, die alten Schaals werden wieder rausgekramt und entstaubt und in den Kofferraum neben Wackeldackel und Klorolle positioniert. Seit 70 Jahren ist Deutschland erstmals wieder voller Nationalstolz. Dabei spielen nur die Frauen!

Zu meiner Schande muss ich zugeben, dass mich das Fussballfieber total erwischt hat. Ich habe mir bis jetzt jedes Spiel angesehen und die Tage an denen nicht gespielt wird, sind eine unerträgliche Höllenqual. Gestern habe ich alle 165 Sender durchgeschaltet, in der Hoffnung auf eine internationale Sportshow zu stoßen bei der es um den Frauenfussball geht. Doch leider blieb ich erfolglos. Viel mehr stieß ich auf zynische Kommentare von männlichen Fussballikonen, die Witze über die Bälle der Frauen, rote Karten, Kapitänsbinden und Homosexualität unter den emanzipierten Kickerinnen rissen.
In meinen Augen ist dieses Verhalten nicht tragbar, da im Gegensatz zum Herrenfussball bei den Frauen richtig die Post abgeht. Viele Tore, ermöglicht durch schlechte Passkombinationen, lange Nachspielzeiten durch zerpfiffene Spiele, nicht gegebene Tore, regelwidrige Handspiele und ein spannender Spielfluss wie er im Buche steht waren bisher ausschlaggebend für die Frauenfussball WM 2011. Sensationen über Sensationen. Die heißen Schwedinnen besiegen den Favoriten USA, Nord-Korea wurde wegen Doping disqualifiziert und Birgit Prinz bleibt auf der Bank und wird langsam aber sicher aus der Nationalelf gemobbt. Bislang ist alles einfach schlicht weg faszinierend.
Doch wieso stehe ich so auf Frauenfussball?


Ich habe mich selber versucht zu analysieren und bin zu dem Schluss gekommen, dass ich Frauenfussball aus dem einzig sinnvollen Grund schaue wie auch die breite Masse der fettleibigen, Bier trinkenden auf der Couch sitzenden Fettwanste, die jeden Spielzug kritisieren – man wartet auf Busenblitzer, Trikottausch und Catfights.
Als kleine Nebenanalyse habe ich jedoch die Vermutung aufgestellt, dass ich Birgit Prinz – ein Mannsweib von Fussballikone, stellvertretend für den Frauenfussball anerkannte und nun 10 Jahre später lieber eine Alexandra Popp, Fatmire Bajramaj oder eine Inka Grings an ihrer Stelle sähe. Rein aus optischen Gründen.
Birgit Prinz hat viel für Deutschlands Frauen getan, doch man muss wissen wann es Zeit ist zu gehen und spätestens wenn das Barthaar fülliger wird als das Kopfhaar sollte definitiv Schluss sein. Übrigens wurde Birgit Prinz schon ein neuer Vertrag angeboten. Die italienische Herrenmannschaft von Inter Mailand zeigte reges Interesse an Birgit, allerdings hat sie das Angebot ausgeschlagen, da sie davon ausgeht, dass sie nur auf ihren Körper reduziert würde. Interesse zeigte nun auch Ballack an dem ausgemustertem Meilenstein der Fussballgeschichte, man munkelt das er gemeinsam mit Lothar Matthäus und Birgit Prinz eine komplett eigene Nationalmannschaft an den Start bringen will.
Ob Birgit heute Abend um 20:45 Uhr gegen die strahlenden Japanerinnen spielt weiß noch keiner außer Silvia Neid, welche mit ihrer bisherigen Aufstellung sensationelle Ergebnisse erzielte, immerhin hat die Frauen Nationalelf am 30. Juni 2011 die Herrenmannschaft aus Nigeria in einem zähen und unsportlichen Wettstreit auseinandergenommen.
Ich drücke den Frauen für heute Abend jedenfalls die Daumen und hoffe auf ein fesselndes und spannendes Spiel voller Überraschungen und eventuell den ersten Flitzer dieser Weltmeisterschaft.

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Vatertag 2011

Posted: 5th Juni 2011 by Knut in Allgemein
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Liebes Tagebuch,
einmal im Jahr ist es üblich, dass sich alle Menschen männlicher Abstammung hemmungslos betrinken. Die rede ist vom Vatertag. An diesem Tag ist es ganz egal ob man Vater ist oder nicht. Man belädt sich einen Bollerwagen mit Bier und Spirituosen und zieht damit durch die Straßen. Der ansteigende Alkoholpegel sorgt meist dafür, dass der Tag darauf unter merkwürdigen Umständen beginnt. So war es auch bei mir und meinen Freunden. Doch ich möchte am Anfang beginnen.

Eine Woche früher liefen die Planungen für das alljährliche Besäufnis bereits auf Hochtouren. Es sollte ein Alkoholexzess werden, der sich über zwei Tage ohne Schlaf hinstrecken würde. Vorglühen, Disco, Kino war der eigentliche Plan. Doch als der Vatertag dann endlich da war, wurde uns nach mehreren Litern Alkohol in der prallen Sonne sehr schnell klar, dass wir es nicht schaffen würden uns strikt an den Plan zu halten. Denn bereits um 21 Uhr waren wir alle stocken breit. Wir beschlossen also erst mal ins Charly Max zu gehen um dort bei einer Runde “Mensch ärgere dich nicht” zu entspannen und die Akkus wieder aufzuladen – was gar nicht so leicht war in einer verrauchten Spilunke wie dieser. Ein weiterer Umstand des nicht gelingen-wollens war der, dass bei jedem Mal wenn eine Spielfigur das Spielfeld verlassen und auf die Startposition zurückkehren musste mit Wodka Ahoi darauf angestoßen wurde. Der Alkoholpegel kratzte bereits an der 3,5 Promille-grenze und stieg unaufhörlich, ebenso ließen wir alle unserer Kreativität freien Lauf und so ergab es sich, dass der Wodka pur getrunken und das Brausepulver durch die Nase gezogen wurde, was zur Folge hatte, dass Jens nach der dritten Tüte Brausepulver zirkulär seinen Mageninhalt im Raum verteilend auf die Toilette taumelte, um dort seine blutende Nase mit Klopapier auszustopfen.

Als Iris die Kriegsverletzungen von Jens versorgt hat und uns der Alkohol verweigert wurde, zogen wir weiter und peilten die verschiedenen Discotheken an, welche natürlich alle überfüllt waren mit betrunkenen Kerlen, von denen der ein oder andere sicherlich noch in den Kreis der werdenden Väter mit eingehen würde. Im Alpenmax fanden wir allerdings endlich ein paar Türsteher, die nicht auf unser äußerliches Erscheinungsbild achteten, welches wohl gemerkt einigen Obdachlosen gleich kam und so fanden wir Einzug in einen Laden den ich nie wieder betreten wollte. Ähnlich wie wir, sah auch das Klientel aus und ähnlich voll wie wir es waren, war auch das Alpenmax. So warteten wir für ein Bier über 45 Minuten, welches dann in 5 Minuten leer war und sich eine erneute Wartezeit von 45 Minuten einstellte. Zur Verteidigung der beiden Barkeeperinnen muss man allerdings dazu sagen, dass die eine – so sollte sich herausstellen – hochschwanger war und mit ihrer Kugel die Arbeit zusehends erschwerte. Nach zwei Stunden in der Disco, als wir endlich gehen wollten verlor die gute Bedienung allerdings beim Öffnen einer Weinflasche ihre Fruchtblase und wir wurden Zeugen einer Geburt in einer Discothek. Das Kind war allerdings maximalpikmentiert, was wiederum dem Freund der nun nicht mehr schwangeren Bedienung missfiel, bis wir ihm erklärten, dass Eisbären ebenfalls maximalpikmentiert zur Welt kommen.

Verwirrt von diesen Ereignissen beschlossen wir zu Oleg zu fahren um dort weiter zu trinken, schließlich war die Uhrzeit bereits stark fortgeschritten, sodass kaum noch irgendwas offen hatte. Einige Minuten und ergussaartigen Kotzattacken in einem Großraumtaxi später kamen wir an und standen vor verschlossenen Türen, da Oleg vergessen hatte seine Tasche aus dem Alpenmax abzuholen. Wir kletterten also über eine drei mannshohe Räuberleiter bis in den zweiten Stock und öffneten die Tür von innen. Chriss welcher bereits im Alpenmax eine ungesunde Gesichtsfarbe hatte schaffte es nicht einmal mehr die Treppen hoch und nächtigte somit im Hauseingang. Der Rest schlief ebenfalls nach einigen Minuten Sit-In bei Oleg ein und schlief den Rausch aus. Bis auf meine Wenigkeit. Als Strafe malte ich allen entschlafenen Menschenkindern Penise auf die Wangen, bis ich auch endlich einschlief und am nächsten morgen nackt auf dem Balkon einer mir unbekannten Wohnung aufwachte. Nie wieder Alkohol!

Metin2 Parodien

Posted: 26th Mai 2011 by Knut in Allgemein
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Liebe Metin2 Spieler,
Nach nun knapp Viereinhalb Jahren ist es auch bei mir soweit. Nebst 30 anderen Spielern erreiche auch ich bald das maximale Level in Metin2.de. Als ich damals begonnen habe Metin2 zu spielen, habe ich nicht vor gehabt mein non-virtuelles Leben für ein Onlinegame zu vernachlässigen. Doch wie es nun einmal so ist, blieb ich doch dabei. Level um Level kam ich höher, konnte stetig neue Fertigkeitspunkte und Statuspunkte verteilen, erforschte die virtuelle Welt einer fernöstlichen Welt mit vielen Abendteuern und Gefahren und wurde immer stärker und stärker. In stetiger Korrelation nahm die Anzahl meiner Außenaktivitäten ab – abgesehen von der Nahrungsbeschaffung und den obligatorischen Besuchen in der Universität – und es dauerte nicht lange, da beschränkte sich mein Leben auf Tiefkühlpizza, Döner, Zigaretten, Bier, Teamspeakservern und natürlich Metin2. Ich wollte schließlich der Beste werden! Das Fazit dieser Lebensweise werde ich noch ausführlich schildern.

Ich spiele einen Fernkampfninja, daher ist es mir vergönnt gewesen außerordentlich gut zu farmen, mich gegen andere Spieler zu behaupten und nachdem die zahlreichen Aufgaben der NPC’s erledigt waren, überkam mich schließlich die Langeweile. Ich farmte mir also Erfahrungsringe aus dem Roten Wald und levelte bis sie alle aufgebraucht waren, dann begann es erneut, das Farmen und das Leveln. Woche um Woche vergrub ich mich mehr suchte stets neue Mittel um mir das Leveln angenehmer zu machen.
Neben suggestivem Selbstbetrug, Dauerschleifen von irgendwelchen Liedern über das Leveln-mit-Belohnungsprinzip oder einfach das strikte Absitzen der Zeit habe ich verschiedene Lösungsvorschläge erarbeitet, die dem Einen oder Anderen eventuell als nützlich erscheinen könnten.

Für folgende Vorgehensweisen ist es zwingend notwendig einen Zeitmesser (eine Uhr) zu haben. Ich benutzte immer Erfahrungsringe aus den Metinen, daher verstand es sich von selbst das ich die Einstündige Dauer des Ringes immer im Blick hatte.

Klassische Konditionierung:
Mit diesem Verfahren verhält es sich relativ einfach und basiert auf der der Methode der Belohnung. Die meisten von euch kennen dieses Verfahren sehr gut, bzw. würden es kennen, wenn ihr nicht lieber eine Anleitung zum Selbstbetrug beim Leveln lesen, sondern Vokabeln lernen würdet!
Man schafft sich eine Zeitspanne, die man selber als realistisch hält, in der man seinen Pc Stuhl nicht verlässt. Keine Toilettengänge, kein Beantworten des Telefones, nicht einmal zur Tür sollte gegangen werden, geschweige denn mal eben eine Rauchen gegangen werden, denn dann ist dieses Konzept hinfällig.
Raucher haben in diesem Konzept einen großen Vorteil gegenüber den nicht Rauchern, was in keinster Weise dazu animieren soll, das Rauchen anzufangen, die Raucher müssen sich nur keine Gedanken mehr um ihre Belohnung machen. Denn nach einer Stunde Leveln, gehen sie in einem apathischen Suchtzustand sowieso eine Rauchen. (Rauchen gefährdet deine Gesundheit!) Alle Nichtraucher suchen sich eine andere Belohnung die sie gerne verköstigen oder sich zuführen mögen.
Man levelt also Konsequent ohne Unterbrechung eine Stunde durchgängig, belohnt sich mit der ausgewählten Belohnung macht 5 Minuten Pause und macht sich an die nächste Stunde.

Zeitgefühl verlieren:
Eine etwas unkonventionelle Art das Höchstlevel zu erreichen war in meinem Falle folgendes Experiment: Man sucht sich eines seiner Lieblingslieder aus und stellt es eine gesamte Stunde auf Repeat. Die Wirkung ist so einfach wie die Methode selbst. Anfangs zählt man noch mit wie oft das Lied spielte, später nicht mehr. Gehen wir von einer normalen Liedlänge aus, welche für gewöhnlich dreieinhalb Minuten beträgt, so muss ein Lied nur 17 Mal angehört werden und man hat es geschafft. Negative Effekte können jedoch sein, dass dieses Lied auf ewig mit dem Leveln verknüpft wird oder man es schlicht weg nicht mehr hören kann.

Suggestiver Selbstbetrug:
Ich selber habe für mich bereits früh eine Liebe zu Hörspielen entdeckt und mit dieser Vorliebe den für mich geeignetsten Weg gefunden effektiv zu Leveln. Man nehme: Hörspiele/Bücher aller Art und lässt sie neben dem Leveln laufen. Der Metin2 Sound wirkt dabei hinderlich den Kopf total abzuschalten und sich vollends auf das Hörspiel/Buch zu konzentrieren. Stellt den Sound komplett aus und lauscht den Lesern. Ihr werdet feststellen, dass euch bereits nach 15 Minuten die Story mehr interessiert als das Potten, welches im übrigen die Psyche und das Unterbewusstsein längst für euch übernommen hat. So dreht ihr eure gewohnten Runden, macht es ganz automatisch und ohne drüber nachzudenken. Stunde um Stunde. Um den Höchsteinsatz zu erzielen, belohnt ihr euch nach jeder Stunde mit dem von euch ausgewählten Gut und macht 5 Minuten Pause bevor es erneut weitergeht.

Die Konsequenzen:
Viereinhalb Jahre Metin2 sind nicht spurlos an mir vorbei gegangen. Man hat viel Erlebt, doch kann man es nicht kommunizieren außer in Metin2 selber, oder bei Klassenkameraden welche ebenfalls der Sucht verfallen sind und Metin2 spielen. Abgesehen von den Viereinhalbjahren nicht kommunizierter Freizeitbeschäftigung jedoch muss ich auch den Fazit ziehen, dass mir die Ernährung, die schlechten Angewohnheiten, der wenige Sport nicht gut getan haben. Ich bin nun bald Level 99 und ich bin sehr glücklich wenn ich es geschafft habe. Doch dann ist auch für mich Schluss. Ich wiege mittlerweile 142 Kilogramm, bin Kettenraucher und leide unter Atemnot. Mein Zimmer zu verlassen fällt mir schwer, zu groß ist die soziale Phobie, mein Studium habe ich längst abgebrochen – Wozu studieren die meisten kommen nicht einmal soweit, geschweige denn auf Level 99 in Metin2. Mein Freundeskreis beschränkt sich auf einen Hamster, meine Zimmerpflanze Elmar und den vor-sich-hin-vegetierenden Restmüllbehälter welcher gefüllt ist mit Pizzaresten die ich nicht mehr aufessen konnte, weil das Heben des Gichtbeladenen Armes zu schwer wurde. Aber die Hauptsache ist, ich habe erreicht was viele andere schon vor mir erreicht haben und kann nun als Karteileiche in dem ewigem Highscore enden.
In diesem Sinne gehabt euch wohl und nutzt das Erfahrungswochenende aus!

Die Schlampen kommen!

Posted: 30th April 2011 by Knut in Allgemein

In Zeiten wie diesen freut man sich doch sehr über merkwürdige Neuigkeiten, die nichts mit Japan, Atomkraft oder Lybien bzw. Syrien zu tun haben. Heute stieß ich auf eine Headline, die mich von Anfang an fesselte und zum Weiterlesen annimierte.

Die Schlampen marschieren nach Europa


Wissbegierig was diese Headline wohl zu bedeuten hatte las ich mir den Artikel durch und staunte nicht schlecht als ich erfuhr, dass es in Toronto eine Veranstaltung namens “SlutWalk” gab, welche wohl vergleichbar mit der LoveParade wäre, allerdings andere Ansätze und Intentionen verfolgt.

Auslöser dieser Veranstaltung war der Satz eines kanadischen Polizisten, der mit einer innovativen Idee die Rate von Vergewaltigungen und Missbrauchsvorfällen reduzieren wollte. Der Grundgedanke ist so schlicht wie auch einfach. “Frauen sollen sich nicht wie Schlampen anziehen!”

Die Problematik ist dabei nicht der Grundgedanke an sich, sondern liegt in der Interpretationsfrage. So wurde die Aussage des Polizisten so ausgelegt, dass Vergewaltigungsopfer durch ihren leichten Kleidungsstil selber dran Schuld seien, missbraucht worden zu sein. (Was er natürlich nicht beabsichtigte.)

So versammelten sich Schlampen aus ganz Amerika und Kanada und organisierten einen SlutWalk. Mit Schildern wie “Proud Slut” und “Sluts say Yes” stöckelten sie für eine freie Kleidungswahl und um die allgemeine Bedeutung des Wortes “Schlampe” grundlegend zu ändern, durch die Straßen. Schließlich sei dieser Begriff kein Schimpfwort, sondern eine Lebenseinstellung.
Genau genommen hat die Aussage des Polizisten (Dieser wurde kurz darauf gezwungen an einer Weiterbildung teilzunehmen, um sein anarchistisches Gedankengut zu verlieren) reichlich wenig mit dem SlutWalk zu tun, wird aber gerne als Aufhänger benutzt um die Nachricht zu verkünden: “Whatever we wear, wherever we go, yes means yes, and no means no”.
Am 4. Juni wird erstmalig in Amsterdam gestöckelt, 2000 Schlampen haben sich schon angemeldet.

Doch nun Frage ich mich ich mich doch ernsthaft, weshalb die Damen einen Weg einschlagen, der die jahrelange Arbeit von Frauenrechtlerinnen und anderen Feministinnen zu Nichte machen, die für die Gleichberechtigung und Emanzipation ihr Leben ließen und dafür ihr Blut vergossen haben, dass Frauen eben nicht mehr als Sexobjekte angesehen werden.

Gerne möchte ich euch auf eine Diskussionsrunde einladen.
Für weitere Recherchen stelle ich euch noch einige Links zur Verfügung.
Weitere Themen:
Kinderpronografie – 4 Jahre?
Nachträgliche Sicherungsverwahrung – unrechtmäßig

Quellen:
Slutwalktoronto.com
T-Online.de
Excalibur

Abbildung1

Frohe Ostertage!

Posted: 22nd April 2011 by Knut in Allgemein

Liebe Leser und Leserinnen,
Das Knutbuch-Team wünscht euch allen schöne, sonnige Feiertage.
Viel Spaß bei der Eiersuche!
Euer Knutbuch-Team

Überfahrener Osterhase

Eine betrunkene Nacht

Posted: 18th April 2011 by Knut in Allgemein

Liebes Tagebuch, erneut konnte ich kein Wochenende damit nutzen meine unzähligen ausstehenden Hausarbeiten fertigzustellen, da meine Freunde großes Interesse an meiner Anwesenheit zeigten.
Nachdem mein Freitag relativ ernüchternd in einer Endlosschleife ungesehener Simpsons-Folgen endete, sollte am Samstag der Bär steppen.
Zunächst war ich bei Larissa, Alicia und ihrer kleineren Schwester. Wir wollten eigentlich nur ein bisschen beieinander sitzen, Filme schauen, Bier trinken und Rauchen und nebenbei die dissozialen Jugendlichen mit unbändiger Zerstörungswut beim Verwüsten der Landschaft beobachten, welche Samstags stets ihr Unwesen treiben.
Doch schon hier schleifte unser Plan, als Steven anrief und prophezeite, er würde gleich mit einer Kiste Bier bei uns aufschlagen und Partylaune mitbringen.
Allerdings war dies nur ein krankhafter Versuch über seine schwere Durchfallgrippe hinwegzutäuschen. Schlussendlich ging er kreidebleich und 17 Kilogramm leichter bereits nach 45 Minuten und lies die Kiste stehen. Letzteres sah ich als Ansporn, jene Kiste noch am gleichen Abend zu vernichten, verfehlte mein Ziel allerdings knapp um 6 Flaschen, als mich Kilian, Chriss und Oleg anriefen, sie seien gleich in Kassel und hätten sowohl Bock auf Party als auch eine Kiste Bier dabei.
Mir blieb keine Wahl, ich lies die angebrochene Kiste stehen, verabschiedete mich von meinen Freunden und rannte in Windeseile zu meinen göttinger Freunden, welche bereits warteten als ich Zuhause ankam.
Da Inka bereits schlief verlagerten wir das spontane Besäufnis in den Nordstadt Park Kassels, der außer vielen Tretmienen auch einen Kinderspielplatz mit einer drehenden Scheibe beherbergt. Es dauerte nicht lange, bis die drehende Plattform den Mittelpunkt des Abends stellte und wir uns alle, bis auf Oleg der das kurze Streichholz des Fahrers zog, grölend im Kreis drehten bis wir uns übergeben mussten. Jeder der schon einmal versucht hat gegen den Wind zu pissen, kann sich vorstellen das die Kreiseldrehung einige schwerwiegende Folgen hatte. Diesen physikalischen Vorgang lässt sich am besten mit dem Begriff des Kreiselkotzens beschreiben, denn wir hatten bereits eine so hohe Geschwindigkeit erreicht, dass sogar die Flaschen in der Kiste, die zu diesem Zeitpunkt noch halbvoll war, umherwirbelten und sich breitflächig im Park verteilten. Nach einigen Stunden verloren wir allerdings den Spaß an der sich drehenden Plattform, da wir alle vom Hunger und leichter Betrunkenheit geplagt waren. Wir reinigten uns also an einem naheliegendem Fluss und setzten uns zu Oleg ins Auto, dieser hatte erst kürzlich seinen Führerschein bestanden und hatte nun die Ehre uns zu BurgerKing zu fahren.
Nach einer Fahrt die mir wie eine Ewigkeit vorkam, fuhren wir endlich auf den Parkplatz von dem Objekt unserer Begierde. Jedoch war BurgerKing, an diesem nun bereits Sonntag morgen, mit nur einer Person besetzt was unsere Nahrungsaufnahme um einige Minuten verzögerte. Zudem bekamen wir nicht was wir bestellten, da der Praktikant mit der Gesamtsituation und dem Sonntag morgendlichen Andrang nicht gewachsen war. Wir dankten es ihm mit Würfen von überfetteteten Pommes.
Zwei Chilli Cheese Bürger später fand ich mich auf der Toilette wieder und klagte über brennende Rektalschmerzen, gefolgt von der Abscheu kurioser Geräusche die Kilian in das Urinal spie. Ihm waren seine Burger auch nicht bekommen. In einem protestierendem Akt bloßer Betrunkenheit, ließen wir unsere Tablette stehen und stiegen erneut ins Auto. Wieder wollten wir in den Nordstadt Park zu der drehenden Scheibe fahren, allerdings hatte Oleg ebenfalls Magenprobleme. Geplagt von diesen, verwechselte der Fahranfänger die Straße mit dem Schienenwerk der Kassler Nachtschwärmer und es dauerte nicht lange bis wir kurz vor einer Kollision mit einer S-Bahn standen.
Ich tippte bereits eine “Sagt allen das ich sie Liebe-SMS”, als Oleg das Steuer kurz vor dem Zusammenprall rum riss und uns allen das Leben rettete. Geflashed davon verbrachten wir noch einige Stunden auf der drehenden Scheibe bis wir uns alle beruhigt hatten und sicher nach Hause kamen.
Nochmal gut gegangen!

Japan du nervst!

Posted: 11th April 2011 by Knut in Allgemein

Liebes Tagebuch,
Morgens 14:30 Uhr in Deutschland: Nachdem ich mich meinem morgendlichen Kaffee, während meines morgendlichen Stuhlgangs entledigt hatte, setzte ich mich wie jeden Morgen vor den PC und durchstöberte einschlägige Narchichtenseiten, um zu erfahren ob wir uns im Krieg befinden, oder wieder Rockstars mit gepuderter Nase tot und vollgekotzt in ihren verwüsteten Hotelzimmern aufgefunden wurden. Doch ich wurde enttäuscht, nichts zu finden außer die langweilige Berichterstattung aus Ägypten. Knapp vier knallharte Wochen “News” und Livestreams über “die Revolution in Ägypten” haben wir nun hinter uns. Es ist echt mal genug, kann nicht mal eine neue Katastrophe passieren, damit die Medien ein neues Fressen haben?
Kann es!
Am 11. März 2011 um 14:35 Uhr passierte es. Armageddon hat begonnen. Ironischer Weise sterben wir nicht durch einen Meteoriten wie es uns Michael Bay weismachen wollte, sondern durch Emmerichs Godzilla! Einer durch Strahlung genmutierten Riesenechse.

Japan:
Um 14:35 Uhr
Ortszeit begann es mit einem Erdbeben der Stärke 9,0, um 15.00 Uhr Ortszeit ging es mit einem Tsunami weiter, welcher um 16.00 Uhr die japanische Küste – in der Form einer 4 Meter hohen Welle – erreichte und verherende Folgen anrichtete, Zehntausende verlieren ihre Häuser, Tausende sterben.
Doch das war noch nicht alles.
So wurde kurz darauf um 17.15 Uhr bekannt, dass die Stromversorgung der Atomkraftwerke Fukushima I & II (frei übersetzt “Glücksinsel”) zusammenbrach und die Kühlsysteme nicht mehr richtig funktionierten.
Im Anschluss folgten die ersten Meldungen von Kernschmelzen und verstrahltem Kühlwasser, welches in den Pazifik gelangte.

Deutschland und anderswo 14:35 Uhr: Radioklassiker und Fernsehsendungen werden unterbrochen, Zeitungen und Geschichtsbücher neu geschrieben und die weltweiten “News-Sites” senden per Liveschaltung auf allen Sprachen ihre Berichte.
Binnen kürzester Zeit ward der Planet Erde in einen Trauerschleier gehüllt. Betroffene Menschen vor den Fernsehern, weinende Kinder in den Straßen und jubelnde grüne Politiker im Bundestag.
Sofort werden alle Spendengelder nicht mehr Ägypten zu Gute kommen, sondern stehen nun rechtmäßig Japan zu. Hilfsorganisationen werden Kleidung und Nahrung an die Opfer schicken.
Und wochenlange Berichterstattung – von dubiosen Strahlenforschern – soll die Massenhysterie verhindern.

Russland 15:30 Uhr: Dmitri Medwedew zieht die Konsequenz aus der Tragödie und unterzeichnet einen Vertrag, welcher besagt, dass weitere Atomkraftwerke gebaut werden sollen, um die alten AKW’s zu entlasten.

Deutschland heute 14:00 Uhr: Knapp drei Wochen sind vergangen und ich bin wirklich genervt. Nachdem ich wie an jedem Morgen meinen Kaffee entsorgt habe, wollte ich mir mit den aktuellen Tagesthemen einen Blick über die derzeitige politische Lage verschaffen doch was muss ich erneut lesen? “Ein “Schweres Nachbeben erschüttert Japan” Ich kann es nicht mehr hören!
Genauso wenig wie die unzähligen detaillreichen Ausschmückung der Funktionsweisen von Brennstäben. Es interessiert es uns nicht mehr!
Gerade erwische ich mich dabei, mir ein anderes Medienanfälliges Ereignis zu wünschen, da bemerke ich “Wir haben Krieg”.

“Leipziger Heidi” versus “Berliner Knut”

Posted: 25th März 2011 by Knut in Allgemein

Todeskampf von Eisbär Knut

Nach Bruno und Orakelpaule musste nun auch Knut nach einem spektakulären Überlebenskampf ins Gras beißen.
Am Nachmittag des 19. März 2011 verstarb der berühmteste Eisbär der Welt.
Zum Zeitpunkt seines Todes sei der Bär allein auf der Anlage gewesen, teilt der Zoo mit. Die drei Gefährtinnen – Mutter Tosca, Nancy und Katjuscha – seien bereits eingesperrt gewesen.“ (www.faz.net)

Augenzeugen berichten: „Er drehte sich mehrmals im Kreis, kippte ins Wasser und blieb dort wie Treibgut liegen.“
Spekuliert wurde viel, getuschelt noch mehr. Einerseits spricht man von der Tragödie um den Tod Knuts, auf anderen Seiten gibt es obskure Verschwörungstheorien.
Eine davon ist für viele die totalitäre Erklärung für das frühzeitige Ableben des vierjährigen Eisbären. Wie schon so oft in der deutschen Geschichte waren Neid und Habgier die ausschlaggebenden Faktoren.

Schuld soll der hypnotisierende Blick des schielenden leipziger Opossums „Heidi“ sein. Per Skypeübertragung soll „Heidi“ am Vorabend den liebenswerten Eisbären Knut in eine tiefe Hypnose versetzt haben, welche schlussendlich auch zum Tod des selbigen führt.
Wie auf dem Livestream klar zu erkennen ist, führt Knut gerade eine Art autogenes Training durch, doch irgendwas scheint seine Atemwege zu blockieren, ist es der fesselnde Blick von Heidi?
Livestream: watch?v=F_XNSobxPzs
Ausgehend davon, dass der Leipziger Zoo dem tierlieben Deutschland, mit der „schielenden Heidi“ nun den nächsten Hype bescherrt, kann spekuliert werden, dass „Heidi“ aus Eifersucht handelte – denn nun ist sie, sie ganz allein, der König, der Chuck Norris der Tierwelt.

Doch ist es möglich, dass ein  kleines Opossum über soviel Macht und Einfluss verfügt, den Superstar unter den Bären schlecht hin zu ermorden? Schließlich hat sich Knut trotz problematischer Familienverhältnisse zu einem kräftigen Eisbären entwickelt, der sogar der Todesspritze entkam.Heidi das Schielende Opossum

Sprecher des leipziger Zoos dementieren diesen theoretischen Ansatz jedoch und wiesen sämtliche Vorwürfe gegen „Heidi“ zurück.
Ganz gleich ob die Vorwürfe gegen Heidi berechtigt sind oder nicht, nun ist sie Deutschlands neuer Superstar! Und endlich wird der Name Knut nicht mehr von einem Eisbären dominiert!