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	<title>Das Tagebuch des Knut</title>
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		<title>Der ewige Kreislauf &#8211;  eine Reflektion!</title>
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		<pubDate>Thu, 10 May 2012 23:18:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Knut</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebes Tagebuch, nun neigt sich das Studium dem Ende zu. Es war eine turbulente Zeit, voller neuer Bekanntschaften und vieler interessanter Erfahrungen. Ich werde gerade heute melancholisch und fange an mein Studium zu reflektieren, da ich mir einmal mehr in den Arsch treten könnte. Genauer genommen würde ich mir lieber ein paar Roundhouse-kicks verpassen. Denn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebes Tagebuch,</p>
<p>nun neigt sich das Studium dem Ende zu. Es war eine turbulente Zeit, voller neuer Bekanntschaften und vieler interessanter Erfahrungen. Ich werde gerade heute melancholisch und fange an mein Studium zu reflektieren, da ich mir einmal mehr in den Arsch treten könnte. Genauer genommen würde ich mir lieber ein paar Roundhouse-kicks verpassen. Denn die Erfahrung die ich nach meiner schulischen Ausbildung machte, war die, dass ich mich dafür hasse nicht mehr gearbeitet nicht mehr gekämpft zu haben. Ich habe meinen Abschluss mit 2,1 abgeschlossen und das ohne etwas dafür zu tun. Widrigen Umständen wie der damaligen aktuellen Scrubs Staffel und der Verkettung einiger beziehungstechnischer Probleme schreibe ich die größte Schuld zu.  Aber Fakt ist ich habe mein Gott verdammtes Leben selber in der Hand und es interessiert kein Schwein welche Umstände mir den Schnitt versaut haben.</p>
<p>Ich bin ein reflektierter Mensch und bin mir all meiner Versäumnisse bewusst. Umso schlimmer ist es, dass ich von dem Erkenntnisgewinn, also der Addition mehrerer gemachter Erfahrungen nicht die richtige Summe ziehen kann. Denn überanstrengt habe ich mich in meinem derzeitigen Studium auch nicht. Und wieder erreiche nur einen durchschnittlichen Notendurchschnitt, der zum Leben reicht, mich aber auch nicht für mehr qualifiziert.</p>
<p>Sollte ich mich selber darstellen, reflektieren und darstellen würde ich glaube ich folgende Komposition einer Schmach am besten finden.<br />
Knut ist ein Student der stets bemüht ist seine Ziele in einem durchschnittlichen Tempo zu erreichen. Er verfolgt keine klaren Ziele und hat auch keine Perspektive für die Zukunft. Er lässt alles auf sich zukommen und hofft, dass er sich so durch-wursten kann. Knut beschränkt seinen Freundeskreis auf ein Umfeld welches bequem zu Fuß erreichen zu ist, bei schlechtem Wetter muss eine Bahnverbindung stehen. Knut legt keinen großen Wert auf Sentimentalität und ist verlogen! Denn dieser Eintrag zeigt wie schlecht Knut sich selber reflektieren kann. Außerdem ist Knut ein gemütlicher Zeitgenosse, der Spontanität hasst. Unwillkommene Besucher werden nicht ohne dreistündige Vorankündigung hereingebeten. Da Knut ein sehr reinlicher Mensch ist und die Wohnung in einen Zustand bringen muss, der akzeptabel ist. Knut liebt es zu dramatisieren, zu übertreiben, das Problem hierbei ist, dass Knut manch einmal nicht mehr klar differenzieren kann, zwischen Übertreibung und Erlebten. Knut ist ein gewöhnlicher Mensch dem jede Ambition fehlt Frauen auf sich aufmerksam zu machen. Viel mehr ist er ein Schläfer seiner Selbst und wartet nur auf <span style="text-decoration: underline;">den </span>richtigen Anmachspruch einer Dame, der den unbändigen Humor, Zynismus und Sarkasmus freisetzt, der die gute Dame gleichsam wieder abschrecken würde. Selbst den Konsum von Tabakwaren würde Knut unterbinden, wenn nur die Richtige käme! Knut nimmt sich viel vor und hat hohe Ziele. Nein das war gelogen. Ein bodenständiges Leben reicht Knut vollkommen.</p>
<p>Und ein bodenständigeres Leben werde ich wohl auch nicht führen mit einem Bachelorabschluss von 4,0. Aber noch habe ich die Möglichkeit etwas zu ändern. Und ob ich nun reflektiert genug bin den Lernprozess zu vollziehen oder nicht, zeigt sich in den nächsten vier Wochen!</p>
<p>Ich wünsche allen Kommilitonen viel Erfolg bei ihren Ausarbeitungen.</p>
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		<title>Backen oder gebacken werden!</title>
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		<pubDate>Thu, 03 May 2012 17:49:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Knut</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebes Tagebuch, Ich werde morgen in einer sehr wehmütigen Feier unehrenhaft aus dem Kindergarten entlassen, die Berufspraktischen-Studien sind für mich vorüber. Ich werde mit gemischten Gefühlen gehen, denn was ich in den vergangenen sechs Monaten erlebt habe, war für mich wie das Nachholen meiner eigenen Kindheit. Ich konnte mich in vielerlei Hinsicht verwirklichen. Ich erinnere [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebes Tagebuch,</p>
<p>Ich werde morgen in einer sehr wehmütigen Feier unehrenhaft aus dem Kindergarten entlassen, die Berufspraktischen-Studien sind für mich vorüber. Ich werde mit gemischten Gefühlen gehen, denn was ich in den vergangenen sechs Monaten erlebt habe, war für mich wie das Nachholen meiner eigenen Kindheit. Ich konnte mich in vielerlei Hinsicht verwirklichen.</p>
<p>Ich erinnere mich nicht mehr genau an meine Kindheit, wahrscheinlich um mich zu schützen, denn Kinderfotos beweisen, dass ich in meiner Kindergartenzeit einen Vokuhila und einen Faible für orange T-Shirts hatte – Ich hatte sicher nicht viel Spaß.</p>
<p>Umso wichtiger sind die Erfahrungen die ich in den vergangenen Monaten machte. Ich lernte mich gegen 3 jährige durchzusetzen, Legosteine für mich zu beanspruchen und sogar beim Turnen war ich endlich schneller als manch andere. Durch das studieren von Bilderbüchern konnte ich meine Leseschwäche überwinden und ich lernte das kleine „Ein mal Eins“ (Die Sieben bereitet mir immer noch Schwierigkeiten – Ich hasse die Sieben und Mathe ist ein Arschloch!).</p>
<p>Doch nicht nur Mental bemerkte ich meinen Fortschritt auch körperlich bin ich gewachsen. Denn beim rangeln habe ich stets gewonnen.</p>
<p>Aber auch die natürliche und vegetarische Ernährung war ein prägender Faktor der letzten Zeit. Denn statt mir, wie damals im ersten Semester, jeden morgen einen Mettigel zu oralisieren, kaue ich jetzt Möhrchen und Sellerie.</p>
<p>Ich erinnere mich nicht wann ich das letzte mal Fleisch gegessen habe, aber wahrscheinlich war es bei der Auseinandersetzung mit einem Kind, das meinen Buntstift haben wollte (Ich biss mich in seinem Bein fest).</p>
<p>Was das selber kochen anbelangt habe ich jedoch nichts dazu gelernt, lediglich meine Ernährung umgestellt. Gerade heute merkte ich wieder, wie wichtig es sein muss, in der Kindheit mit dem Ernährungswerkzeug vertraut gemacht zu werden. Und ich rede hier nicht von irgendwelchen Töpfen und Pfannen, ich rede von der hohen Koch- und Backkunst die von Generation zu Generation weitergeben und weiterentwickelt wird.</p>
<p>Bei mir jedoch bricht die Kette der Weitergabe leider ab und meine Nachfahren werden bei dem Versuch Fischstäbchen im Wasserkocher gar zu bekommen, jämmerlich und hungrig zugrunde gehen.</p>
<p>Für meinen letzten Tag im Kindergarten wollte ich etwas besonderes machen. Einen Kuchen – Einen Marmorkuchen der Güteklasse1. Was daraus wurde erzähle ich dir jetzt.</p>
<p>Da ich ein strukturierter Denker bin ordnete ich die Zutaten nach Anwendungszeitraum, Größe der Sauerei und nach dem Flüssigkeitsgrad. Das Mehl stand also weiter vorn, während die Milch auf den letzten Plätzen hausierte. Die Werkzeuge, eine Glasschüssel ein Mixer, ein Messbecher und die Kuchenformen hatte ich auf der großzügigen Theke deponiert. Ich begann also den Teig herzustellen. Mehl in die Schale, Milch dazu, Margarine, Backpulver und dann noch die Eier. Die Eier.. Seit ich damals in meiner Kindheit, und das ist wirklich eine stets präsente Erinnerung, von Eierkuchen mehrere Stunden lang gekotzt hatte, esse ich keine Eier mehr und vermeide jeden Umgang mit den potentiellen Hähnchenbrustfilets. Ei für Ei schlug ich an dem Rand einer Tasse auf, stellte fest das meine Qualitäten nicht herausragend waren und goss die klebrige Masse zu den anderen Zutaten in die Schüssel. Der Versuch nachträglich die haferflockengroßen Eierschalenstücke zu entfernen Schlug fehl. Also alles auf höchster Geschwindigkeit verrührt und keiner wird’s merken. Denkste! Als ich den Mixer anstellte, schoss mir fast der gesamte Inhalt meiner Kreation durch die komplette Küche und verteilte sich flächendeckend auf allen Regalen, Tellern, Besteck und Kräutern. Der verbleibende Rest war nun als Grundgesamtheit anzuerkennen, so dass ich die Überlegung anstellen musste, wie ich so wenig Teig punschen könnte, um damit 18 Kindermägen zu stopfen. Ich entschied mich für Blockschokolade. Nun wurde aus dem Marmorkuchen der Güteklasse 1 also ein Schokoladenkuchen der Güteklasse Schoko-Fondue. Denn die braune, zähe Masse die seit mehreren Stunden den Backofen belegte wird und wird nicht fest, allerdings konnte ich in dessen beginnen die Küche zu renovieren.</p>
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		<title>Tag der Arbeit</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Apr 2012 22:13:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Knut</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebes Tagebuch, Gerade schaute ich seit langer Zeit mal wieder aus meiner Fenster und beobachtete die Leute, die in den ersten Mai feierten. Nun ist der erste Mai nicht vergleichbar mit der gewonnen Meisterschaft Borussia Dortmunds, auch nicht vergleichbar mit dem Einzug einer deutschen Mannschaft ins Championsleagefinale, auch nicht mit einer Erstsemesterparty, aber es ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebes Tagebuch,<br />
Gerade schaute ich seit langer Zeit mal wieder aus meiner Fenster und beobachtete die Leute, die in den ersten Mai feierten. Nun ist der erste Mai nicht vergleichbar mit der gewonnen Meisterschaft Borussia Dortmunds, auch nicht vergleichbar mit dem Einzug einer deutschen Mannschaft ins Championsleagefinale, auch nicht mit einer Erstsemesterparty, aber es ist dennoch sehr bemerkenswert, wie sich die Jugend, die kommende Arbeiterschaft Deutschlands, zur Feier in den Tag der Arbeit abschießt.<br />
Zunächst beobachtete ich ein kopulierendes Pärchen, dass es wild und hemmungslos in dem Gebüsch meiner Vorgärtnerei trieb, zugegeben der männliche Part wirkte äußert beischlaf-unerfahren und verfehlte beim letzten hingucken sicher nicht zum letzten mal das Loch, aber auch andere Triebe werden beim „Tanz in den Mai“ nicht zu kurz kommen.<br />
So würde ich es noch feststellen. Denn just in dem Moment, als das kopulierende Pärchen ihre Lanze für alle Analfetischisten durchbrach, gerieten schon andere Kräfte ins Rollen. Zwar waren diese auch von Testosteron geprägt, doch die Ausführung endete nicht im Mokka, sondern in einer Art Bierdusche mit abgebrochenen Flaschen. Eine Schlägerei entbrannte, als mehrere Jugendliche unbekannter Herkunft darüber stritten, wer das Taxi bezahlen würde. Todesopfer sind noch keine zu verzeichnen. Ich beobachte die Situation allerdings gebannt weiter und stelle mit Kummer fest, dass das Taxi vor meiner Wohnung hielt und die Gäste, unbekannter Herkunft, eventuell in meinem Haus hausieren würden. Um von der Vergangenheit in die Gegenwart zu schlüpfen – Sie feiern eine grandiose Party unter mir, ich verstehe nur nicht warum, schließlich sind es Erstsemester die noch nie gearbeitet haben. Wahrscheinlich ist es total normal, dass der Tag der Arbeit eine Anekdote an eine erfolgreiche Wirtschaftspolitik ist.. Denn nur durch Arbeit kann Wirtschaft bestehen, durch Geld verdienen, Geld schaffen, Geld vermehren, es häufen und nicht zuletzt durch das Ausgeben.<br />
Bemerkenswerter Weise stelle ich gerade während ich diese Zeilen schreibe fest, dass ich der Wirtschaft nicht zuträglich bin, da ich nur ein Mindestmaß an Geld zurückgebe, nur das was ich möchte und nur das was ich kann, beschränken wir uns lieber auf das möchte. Auch ich habe heute Bier gekauft und den Tag der Arbeit auf meine ganz persönliche Art zelebriert. Ich habe Bier getrunken, werde noch Fastfood zu mir nehmen und Satelliten-fernsehen per Notebook schauen. Bin ich ein Opfer der Arbeit?<br />
Oder bin ich schon längst Arbeitslos, weil ich die Zeit habe aus dem Fenster zu schauen und meine Mitmenschen zu beobachten?</p>
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		<title>Happy Easter-Horror!</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Apr 2012 17:21:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Knut</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebes Tagebuch, Heute waren mit dem Kindergarten in der Kassler Markthalle! Zum ersten mal in meinem Leben habe ich eine Art Indoor-Basar besucht und war sehr überrascht wie es dort zugeht. Menschenmassen stürmen in eine große Verkaufshalle um sich dort mit Lebensmitteln aller Art einzudecken. Zumindest sollte es so sein. Das Szenario vor Ort erinnerte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebes Tagebuch,<img class="alignright" src="http://www.rc-network.de/forum/attachment.php?attachmentid=271199&amp;d=1239477846" alt="http://www.rc-network.de/forum/attachment.php?attachmentid=271199&amp;d=1239477846" width="360" height="270" /><br />
Heute waren mit dem Kindergarten in der Kassler Markthalle! Zum ersten mal in meinem Leben habe ich eine Art Indoor-Basar besucht und war sehr überrascht wie es dort zugeht. Menschenmassen stürmen in eine große Verkaufshalle um sich dort mit Lebensmitteln aller Art einzudecken. Zumindest sollte es so sein. Das Szenario vor Ort erinnerte ein wenig an Shaun of the Dead, denn als wir die Markthalle besuchten, &#8211; mit der Intention den Osterhasen zu finden, gerieten wir mit unseren 14 Kindern in eine Masse sich langsam fortbewegender Rollatoren und wandelnde Leichen. Die Luft war geschwängert von Kölnisch Wasser und schlechter Schlagermusik, der Weg gepflastert mit Tuben von Haftcreme, künstlichen Hüften, viel zu großen Brillengläsern und XXL Windeln. Hin und wieder mussten wir auch über Rentner steigen, die in der Halle ihre letzte Ruhe fanden.<br />
So zogen wir durch die Etagen des mir sehr suspekten Marktes und schließlich, als unsere jungen Augen aufgehört hatten zu tränen, wir uns an den Verwesungsgeruch gewöhnten und außergewöhnliche Dinge für selbstverständlich nahmen, erblickten wir auch das Objekt unserer Begierde. Verstört blickten unsere Kinder auf die Vielzahl der geschlachteten Tiere an Seilen, auf Spießen, in Öfen und teilweise in den blutigen Lein-beuteln der betagten Besucher. Erwähnte ich das unser Kindergarten vegetarischer Natur ist?<br />
Eins stand fest, der Osterhase und all seine Familienangehörigen mitsamt derer Freundes-freunde waren tot. Doch damit nicht genug, der Blutdurst der wandelnden Toten machte nicht einmal vor kleinen Kücken halt, die Vorort geschlachtet wurden. Außerdem handelten die Händler und ihre Kunden scheinbar mit Naturalien wie Gallen- und Nierensteinen, Goldzähnen und Kriegsandenken.<br />
Zu guter Letzt verursachten aber diese Absurditäten nicht den größten Horror bei den Kindern und uns jungen Erwachsenen. Viel mehr waren das die alten Menschen, die auf unsere altersdurchschnittssenkende Kleingruppe zu kamen um uns durch Wangenkneifer und nasse Küsse auf den Kopf, den Lebenssaft zu entziehen versuchten. Es endete wie es enden musste. Ich rief: „Die Russen kommen!“ &#8211; löste damit eine Massenpanik aus und wir konnten ungehindert diese riesige Leichenhalle verlassen.<br />
Wir haben es alle überlebt und sind mehr oder weniger die gleichen Menschen wie vorher. Zumindest kann ich das von mir behaupten, die schreienden und bitterlich weinenden Kinder werden wohl nie wieder an den Osterhasen glauben. In diesem Sinne wünsche ich euch allen ein frohes Osterfest!<br />
Auch ohne Osterhase!<br />
Bildquelle: <a href="http://www.rc-network.de/forum/attachment.php?attachmentid=271199&amp;d=1239477846">Klick mich</a></p>
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		<title>GedankenKnut</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Mar 2012 09:44:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Knut</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebes Tagebuch, ich frage mich doch wirklich manchmal wieso meine engsten Freunde nicht für meine Hobbys schwärmen, sei es die Produktion von Filmen, Bundesliga oder eben das Knutbuch. Kaum wird in mein öffentliches Tagebuch gelesen, obwohl doch so viel interessantes und wissenswertes darin steht. Wusstest du beispielsweise das ein elektrisch betriebener Ventilator die Luft nich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebes Tagebuch, ich frage mich doch wirklich manchmal wieso meine engsten Freunde nicht für meine Hobbys schwärmen, sei es die Produktion von Filmen, Bundesliga oder eben das Knutbuch. Kaum wird in mein öffentliches Tagebuch gelesen, obwohl doch so viel interessantes und wissenswertes darin steht. Wusstest du beispielsweise das ein elektrisch betriebener Ventilator die Luft nich abkühlt, sondern sie nur in Bewegung setzt und durch seine Betriebstemperatur die Raumtemperatur erhöht? „Mir fehle die spontane Lustigkeit, der Überraschungshumor“ sagte einer. Als ich überraschend-spontan einen Witz über seinen viel zu kleinen Penis machte lachte er auch nicht. </p>
<p>Vermutlich schreckt viele Leser der Humor ab, welcher in der vergangenen Zeit durch Höhen und Tiefen ging. &#8211; Ich habe also beschlossen einfach ganz subjektiv aus meinem Leben zu erzählen und euch damit zu langweilen, anstatt versuchen ein aktuelles Thema aufzugreifen, dass eh schon total über-medial in den Köpfen aller herum geistert.<br />
Ich fang einfach mal an. Neulich habe ich die Medienwerkstatt besucht. War toll. Arbeite immer noch im Kindergarten, auch wenn viele Kinder krank sind. Von Husten Schnupfen Salmonellen bis hin zu Pocken beziehungsweise Beulenpest ist alles vertreten. Habe ein wenig Schnupfen – das nervt. Von einem Freund habe ich von BodyRock.tv erfahren, einem Fitnessprogramm für untrainierte Schluries … wie mich. Es ist total kostenlos, ich musste nur einen Sandsack mit verschiedenen Griffen kaufen. <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B005AIZ48A/ref=as_li_tf_tl?ie=UTF8&#038;tag=knutbuch-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=B005AIZ48A">(ähnlich wie dieser)</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=knutbuch-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=B005AIZ48A" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /><br />
 Zahle die 2.499 Euro nun in Raten ab. Schwitze nun seit Sonntag und es tut echt gut jeden morgen mit einem Mordsmuskelkater aufzuwachen und zu arbeiten. Aber was tut man nicht alles für die Frauen. Ach ja in Sachen Frauen tut sich bei mir immer noch nichts. Denke mal die, von der Obrigkeit bestimmte, für mich vorgesehene Frau ist ausgewandert oder macht Urlaub. Aber ich hätte aufgrund meines Fitnessprogramms ja sowieso keine Zeit für sie. Habe neulich im Kindergarten etwas lustiges vorgelesen. „Man hört ihn stöhnen und ächzten, es scheint nicht so leicht zu sein wie es aussieht. Schließlich hilft Frauchen und die Stange steht aufrecht. Er kriecht heraus spannt die Schnüre und schlägt lange harte Nägel […] in den Boden. Wie der schwitzen muss. Endlich ist Herrchen fertig, mit rotem Kopf steht er auf […].“ Billy Backenzahn S. 128. (Camping) Ich habe sehr gelacht. Die Kinder nicht. Musste erklären warum ich so lachte … Für die Aufklärung sei ich eigentlich nicht verantwortlich – meinte die Erzieherin. Die Kinder weinten.<br />
Ich überlege seit kurzem mit dem Rauchen aufzuhören, aber wüsste nicht was ich sonst mit meinen Zigaretten machen sollte. Außerdem habe ich eine neue Topfpflanze, sie heißt  Harry, verloren &#8211; sie ist eingegangen, also spülte ich sie die Toilette runter. Die war danach ganz schön verstopft. &#8211; Scheiße! Wohne immernoch in der metaphorischen Hölle der Unterkühltheit, sehe den bildlichen Satanus aber nur sporadisch. Bald ziehe ich um. Freue mich schon drauf.  Mal schauen wohin und wie meine neue Wohnung aussieht. Bin sehr gespannt. Hauptsache ich muss nicht nach China. Habe gelesen das in China zu Tode verurteilte kurz vor ihrem Tod in eine TV-Show gebracht, und dort Interviewt werden. Schrecklich diese Chinesen.. Die stellen fragen wie: Wie geht es ihnen so? Was würden sie machen wenn sie nicht im Gefängnis wären? Könnten sie ihr Leben noch einmal Leben was würden sie ändern? &#8211; Erinnert mich alles sehr an RTL. Apropos RTL Vera int Veen hat kürzlich wieder ihre Schwiegertochterresterampe eröffnet und hat doch tatsächlich die bedeutende, braunhaarige, blutdürstige, bizarre Beate unter die Haube gebracht. Der sexuell, schüchterne, sensible Sascha hat der befristeten Einzelhandelfachangestellten einen Antrag gemacht – und Beate sagte ja. Doch der Frieden währte nicht lange, denn die Bild war mit Christian Wulffs Vergangenheit fertig und durchleuchtete nun den arbeitslosen Romantiker. Es stellte sich heraus, dass er kürzlich mit Lothar Matthäus verheiratet war. Da die bloßgestellte, blöde, Bernsteinfarbendäugige Beate ungern teilt, beendet sie kurz darauf die Beziehung und ist nun wieder allein, allein. Und Vera int Veen darf auch im nächsten Jahr mit ihr Rechnen und RTL somit zwanzigtausend Zuschauer mehr verschaffen die der öffentlichen Hinrichtung der beeindruckenden, bestaussehendsten Beate beiwohnen. Inklusive mir – Freue mich schon aufs Nächste Jahr. Vielleicht sehen wir die botanische, brünstige Beate ja auch im Dschungelcamp 2013?<br />
So das wars erst mal so aus meinem Leben. Vielleicht interessiert es ja jemanden.<br />
Tschööös</p>
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		<title>Neue Kategorie &#8220;Partyspiele&#8221;</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Jan 2012 16:58:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Knut</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Sehr geehrte LeserInnen Das Knutbuch hat eine neue Kategorie! Unter der Suche könnt ihr nun zukünftig Partyspiele einsehen und ausprobieren. Diese Kategorie ist jedoch erst ab 18 Jahren, da dieser Bereich zu dem übermäßigen Verzehr alkoholischer Getränke animiert. Im Laufe der nächsten Zeit werden weitere Spiele eingestellt. Also, viel Spaß beim Ausprobieren! Euer Knut]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;">Sehr geehrte LeserInnen</p>
<p style="text-align: center;">Das Knutbuch hat eine neue Kategorie!<br />
Unter der Suche könnt ihr nun zukünftig Partyspiele einsehen und ausprobieren. Diese Kategorie ist jedoch erst ab 18 Jahren, da dieser Bereich zu dem übermäßigen Verzehr alkoholischer Getränke animiert. Im Laufe der nächsten Zeit werden weitere Spiele eingestellt.</p>
<p style="text-align: center;">Also, viel Spaß beim Ausprobieren!<br />
Euer Knut</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>KiGa KiTa oder doch Hort?</title>
		<link>http://www.knutbuch.com/2012/kiga-kita-oder-doch-hort-1103</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 23:12:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Knut</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebes Tagebuch, Ich stelle fest das Deutschland eine der Karriere-fixiertesten Länder überhaupt ist. Nirgendwo hat man so viele Aufstiegs- als auch Abstiegsmöglichkeiten. Menschenkinder die es schaffen etwas aus ihrem Leben zu machen, werden nach der 12. Klasse Manager, Leutnant oder Wissenschaftler, Erfinder, Kriegsherren, Psychologen, Jobvermittler und bewirtschaften damit den Teil der Gesellschaft der es eben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebes Tagebuch,<br />
Ich stelle fest das Deutschland eine der Karriere-fixiertesten Länder überhaupt ist. Nirgendwo hat man so viele Aufstiegs- als auch Abstiegsmöglichkeiten. Menschenkinder die es schaffen etwas aus ihrem Leben zu machen, werden nach der 12. Klasse Manager,  Leutnant oder Wissenschaftler, Erfinder, Kriegsherren, Psychologen, Jobvermittler und bewirtschaften damit den Teil der Gesellschaft der es eben nicht schafft. Der Rest landet im Dschungelcamp von RTL. Die Kluft zwischen Arm und Reich ist nirgendwo so hart zu spüren wie in Deutschland, selbst in Afrika gibt es ausgeklügeltere Systeme um das Gleichgewicht zu wahren.<br />
Eine wichtige Institution stellt in dieser schnelllebigen Gesellschaft die Kindertagesstätte, der Kindergarten oder auch etliche Hortplätze. Jene Einrichtungen erlauben es berufstätigen Eltern ihre Kinder über den größten Teil des Tages abzuschieben – nicht nach Afrika, aber in dritte Welt ähnliche Systeme, die vorsehen die Kinder zu nähren, zu erziehen, längst nicht mehr zu prügeln, auch wenn es manchmal sehr angemessen erscheint. </p>
<p>Ich arbeite in einer dieser Einrichtungen und habe den Unterschied längst noch nicht verstanden. Was ist eine KiTa, was ein KiGa und was ein Hort? Ich denke die Unterschiede liegen einzig und alleine in der Dauer der Abschiebung der unliebsamen Kinder, die sowieso als unerziehbar und verloren gelten.<br />
Jason schneidet Kevin, ganz nach dem deutschen Körperkult die Schamhaare ab, Jakline trennt sauber den Ober- von Enrico&#8217;s Unterarm, da sie es als eingefleischte Emanze im Fernsehen so sah, Jochen trinkt den Flachmann von Erika der dicken Erzieherin aus, weil er es nicht anders kennt. Nachmittags werden Kleinkinder zu Fußbällen oder Sprühwänden der neuen Generation, während die Ältesten, also die Schulanfänger in der Raucherecke ihre Rapzeilen einstudieren.<br />
Egal ob Krabbelgruppe, KiGa, KiTa oder Hort, jeder Bereich entblößt die Folgen von Casting-Deutschland.<br />
Doch eines ist in allen Einrichtungen gleich. Die Ehrlichkeit der Kinder. Ich verbrachte nun schon mehrere Tage in einer solcher Kinderabschiebe-Einrichtung-bis-zum-Nachmittag und stellte fest, dass die Ehrlichkeit der Kinder, etwas sehr wundervolles aber auch etwas destruktives ist.<br />
„Warum hast du dort so einen komischen Ausschlag?“ &#8211; „Was drückt da so in deiner Hosentasche?“ &#8211; „Wieso hast du rote Haare?“ &#8211; oder ein Klassiker : „Wieso trägt der Mensch in den zerlumpten Kleidern Kotze mit sich herum?“</p>
<p>Man stelle sich vor, es wird die elfte Klasse besucht und ausgebrannte Lehrer versuchen einem unverständliche Lehrinhalte einzubrennen, wenn das nicht klappt werden die Schüler abgeschoben. Praktische Erfahrungssammlung nennen sie es, wenn sie die Kohorten von Schulabbrechern und Wiederanfängern auf KiTas, KiGas oder Hortplätze ein schwören. Was diese nicht-Manager – nicht-Leutnants oder nicht-Wissenschaftler dort erfahren, reicht meistens aus um sie in dem Sozialstaat Deutschland fest zu verankern, nämlich in der sozialen Arbeit, die entweder durch Sozialstunden aufgedrückt, &#8211; oder durch ein Selbststudium, Persönlichkeiten total zerstört, sie an den Abgrund treibt, sie ausbrennen und verzweifeln lässt.<br />
<strong><br />
Unterschiede</strong><br />
Wer jedoch den sozialen Wortvokabulariendschungel erfolgreich durchquert hat, kommt schnell hinter das Geheimnis, was Millionen von alleinerziehenden minderjährigen Teenie-Mütter gerne wüssten. Die Feinheiten und Unterschiede zwischen <strong>Kindergärten </strong>und <strong>Kindertagesstätten</strong>, <strong>Krippen </strong>und <strong>Horten </strong>sind unter anderem die Aufnahmekriterien, die vom Kindesalter bis über Stubenreinität, polizeiliche Führungszeugnissen verschiedene Statuten sein können.<br />
Bundesweit gelten die Altersgrenzen für Krippen von 0 bis 3 Jahren, in Kindergärten von 3 bis 5 oder 6 Jahren, eben sowie in Kindertagesstätten, der Hort bietet auch für normaldurchschnittlich alte Mütter die Möglichkeit ihre Pubertären Blagen nachmittags von Ehrenamtlichen Praktikanten bespaßen zu lassen. </p>
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		<title>Knut&#8217;s Jahresrückblick 2011</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Jan 2012 18:16:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Knut</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Liebes Tagebuch, dass Jahr 2011 haben wir nun hinter uns gelassen. Mit Silvester und der dazugehörigen Sauferei versuchten wieder alle Menschen Deutschlands ein Gott verdammtes Scheiß Jahr zu vergessen. Es war egal ob man seine Grenzen kennt, es war egal ob man Geld für Raketen hatte, sogar auf die Globuli wurde keine Rücksicht genommen. Einmal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebes Tagebuch, dass Jahr 2011 haben wir nun hinter uns gelassen. Mit Silvester und der dazugehörigen Sauferei versuchten wieder alle Menschen Deutschlands ein Gott verdammtes Scheiß Jahr zu vergessen. Es war egal ob man seine Grenzen kennt, es war egal ob man Geld für Raketen hatte, sogar auf die Globuli wurde keine Rücksicht genommen. Einmal im Jahr darf auf den Putz gehauen werden. Gemeinschaftskotzen, Kriseninterventionen, Bleigießen oder Raclett wie auch immer gefeiert wurde, es ist geschafft. Ein Jahr ist vorbei&#8230;</p>
<p>Doch was ist neben <a href="http://www.knutbuch.com/2011/rtl-aktuell-888">Pietro Lombardi &#038; Sarah Engels</a>, <a href="http://www.knutbuch.com/2011/das-supertalent-1036">Einer Panflöte </a>und C-Promis aus Australien, im Jahr 2011 eigentlich noch alles passiert? Zunächst ist festzustellen, dass das Jahr 2011 ein politisches Jahr, das mit 1945 beziehungsweise 1988 vergleichbar war. Der Norden Afrikas brannte, in Ägypten Tunesien und Algerien stürzten rebellische Linksautonome die innehabenden Machthaber. Neben Muammar al-Gadhafi und Sein Ali mussten auch Berlus(t)coni und Karl-Theodor-Otto-Fritz-Ewald-Gerold-Siegfried-Adolf zu Gutenberg ihr Amt niederlegen, nachdem beide zur falschen Zeit und am falschen Ort den Pinsel zu fest geschwungen haben. Denn der Eine lies sich bei der Kopulation mit einer minderjährigen Prostituierten erwischen, der Andere beim zu Gutenbergen &#8211; einer kompletten Doktorarbeit. (Die minderjährige Prostituierte wurde in diesem Jahr übrigens noch mit Lothar Matthäus verheiratet und kurz darauf geschieden, da Lothar feststellte, dass er bereits einige Jahre zuvor mit ihr verheiratet war.) </p>
<p>Nach dem Supergau der Politik kam der <a href="http://www.knutbuch.com/2011/japan-du-nervst-916">Supergau in Japan</a>, ein Erdbeben der Stärke hundertausendundelf lässt am 11. März 2011 Godzilla aus den Tiefen des Ozeans erwachen, dieser zerstört kurz darauf das Atomkraftwerk Fukushima I und löste somit eine weltweite Massenpanik und Hamsterkäufe von Pilzkonserven aus. Besonders in Deutschland und Frankreich waren die Reaktionen auf die Reaktoren besonders emotional. &#8211; Denn nach nur zwei Wochen und unzähligen Protestzügen besorgter Mid80ziger, wurde beschlossen, dass die deutschen Atommeiler abgeschaltet und alternative Energiequellen gesucht werden müssen. Zur gleichen Zeit etwa, wurden sieben Milliarden Hamster aus Bangladesch bestellt und nach Europa importiert. Somit wurde eine jahrelang anhaltenden Diskussion binnen kürzester Zeit beendet und die „Atomkraft Nein Nein“ Aufkleber erfüllen endlich wieder ihren Zweck. </p>
<p>Godzilla wurde übrigens zuletzt am 19. März im Berliner Zoo gesehen, dem Tag an dem mein <a href="http://www.knutbuch.com/2011/knut-gegen-heidi-893">Namens(-)fetter Eisbär Knut</a>, aufgrund eines Faustschlages einer riesigen Pranke verstarb. Kurz darauf brannte die riesige Echse mit Lothar Matthäus durch. </p>
<p>Knapp vier Wochen nach Godzilla&#8217;s Rundumschlag gewannen die überdurchschnittlich schnellen, starken, großen, grünen und männlichen japanischen <a href="http://www.knutbuch.com/2011/frauenfussball-weltmeisterschaft-2011-966">Fussballfrauen die Weltmeisterschaft</a> der Frauen, indem sie das Runde in das Eckige machten. Herzlichen Glückwunsch zum Teeservice! Da wurde sogar die Silvia rot vor Neid! Mit diesem Ergebnis hatte nun wahrlich niemand gerechnet und die Folgen waren fatal. Denn das Versagen der Elf spiegelte sich auch in der Politik wieder. Nebst Birgit Prinz verlor auch Angela Merkel viele Anhänger und erzielte die Wahl-schlappe des Jahrhunderts, auch Guido Westerwave musste seinen Arsch hinhalten und verließ die FDP, weil Phillipp Rösler Guido nicht zu seinem Geburtstag einlud. Kurz darauf heiratet er jedoch Lothar Matthäus und kaufte sich mit ihm Griechenland.</p>
<p>Gegen Jahresende traf die Erkenntnis Millionen Deutsche. Wir haben Nazis im Land! Keine „Ich mag voll keiner Ausländer, alta &#8211; weißt wiesch mein?“- Nazis, sondern richtig populistische rechtsradikale Schweine, die andere Menschen umbringen und die deutsche Polizei zum Narren hielten. Wieder einmal werden wir an unsere Vergangenheit erinnert und auch daran, dass Vorurteile oft fatale Folgen haben können. Denn die, die es zu schützen galt, wurden unter barbarischen Generalverdacht gestellt und somit missachtet. </p>
<p>Egal was das neue Jahr 2012 bringen wird, welche Krise oder modischen Vornamen uns auch immer ereilen mögen, welche Katastrophe uns auch strafen mag, ich wünsche euch allen ein frohes neues Jahr. Auch euch Kevin, Justin, Enrico – Ihr könnt ja nichts dafür. </p>
<p>Silvester 2010 findest du <a href="http://www.knutbuch.com/2011/silvester-2010-867">hier!</a></p>
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		<title>Frohe Weihnachten!</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Dec 2011 11:10:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Knut</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebes Tagebuch, gestern war der Heilige Abend. Traditionell begann der Tag für mich mit dem Geschenke-einkauf, da ich die Erfahrung gemacht habe, dass zwei Wochen vor Eröffnung der großen &#8220;heile-Welt-Bühne&#8221; immer mehr los ist als wenige Stunden zuvor. So war es auch dieses Jahr. Ich begegnete hin und wieder Familienlosen Menschen, die ihre Einsamkeit und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><img class="alignright" title="Tannebaum" src="http://www.heimatreport.de/wp-content/uploads/2011/12/brennender-Christbaum.jpg" alt="" width="216" height="255" />Liebes Tagebuch, gestern war der Heilige Abend. Traditionell begann der Tag für mich mit dem Geschenke-einkauf, da ich die Erfahrung gemacht habe, dass zwei Wochen vor Eröffnung der großen &#8220;heile-Welt-Bühne&#8221; immer mehr los ist als wenige Stunden zuvor. So war es auch dieses Jahr. Ich begegnete hin und wieder Familienlosen Menschen, die ihre Einsamkeit und ihren Frust im Glühwein ertränkten, Kinder die mit ihren noch von der Weihnachtsfeier verkaterten Eltern den Weihnachtsmann suchten und ältere Menschen mit Hut und vollkommener Orientierungslosigkeit.<br />
Da ich mir grundsätzlich erst in der Stadt selber Gedanken darüber mache, was ich verschenken könnte, verschenke ich wie jedes Jahr &#8211; Gutscheine aller Art. H&amp;M, C&amp;A, Orion, Anadolu bis über Douglas oder auch selbst gebastelte Wertscheine über körperliche Dienstleistungen, beispielsweise Staubsaugen&#8230;</p>
<p style="text-align: left;">Die Einkäufe waren also schnell geschafft, hier ein Gutschein da eine Flasche billigen Fusel, ein paar Weihnachtsmann Aufkleber und schönes Geschenkpapier erledigen den Rest zum Schluss noch eine Tüte Plätzchen dazu, die später als selbst gebacken verkauft werden würden und der heilige Abend ist gerettet.</p>
<p style="text-align: left;">Bei der herzlichen Auswahl meiner exorbitant einfallsreichen Geschenke, kommt mir die heuchlerische Weihnachtszeit sehr entgegen, denn wer gibt schon gerne zu, dass das so eben erhaltene Geschenk sowieso weiter verschenkt, umgetauscht oder gar seine letzte Ruhe im Müll findet beziehungsweise zum Heizen verwendet wird. So freuen sich jedes Jahr die gleichen Leute über die gleichen Geschenke, mit dem gleichem eingespielten Lächeln, das die heile Welt noch einmal unterstreicht.<br />
Dieses Jahr jedoch sollte es anders kommen. So aßen wir, nach dem alljährlichen Kirchenbesuch meinerseits, traditionell Fondue und hatten über einen längeren Zeitraum die Qual der Wahl, welche Fleischsorte die tüchtigen Stäbchen diesmal erstechen sollten. Nebst den üblichen Abfallprodukten der Milchhersteller gab es Schwein, Lamm, Pferd und eine Taube, die sich in dem Frontstrahler unseres Familienwagens gemütlich gemacht hatte. So speisten, tranken und redeten wir über 2 Stunden, bis es endlich zur Bescherung kommen sollte. Die in diesem Jahr, wie erwähnt, anders ausfallen sollte, als es in der Vergangenheit der Fall war.<br />
Denn nachdem wir Weihnachtsgedichte vorgetragen und die üblichen Weihnachtssong herunter geträllert haben kamen wir zu Verteilung der Geschenke. Neben einer Materieller Dinge, wurden diesmal Ruhe und Frieden (geschrieben auf einem Zettel) überreicht, ich bekam &#8211; meinen Wünschen entsprechend einen Schwarzen Din a4 Bogen mit all meinen Wunschgeschenken darauf, einen imaginären USB-Stick, einen imaginären Drucker, und eine imaginäre Zahnreinigung. Letztere sorgte auch bei meinen Eltern für viel Freude. Schließlich schenkten sie mir, Zahnbürsten, einen Stahlwolleschwamm und WC Reiniger der auch die dunkelsten Stellen entfernen würde..<br />
Nachdem wir uns alle vor geheuchelt haben das die Geschenke super ankamen, haben wir dieses Jahr noch „Rare Exports“ geschaut, jedoch sind wir bei der finnischen Produktion eingeschlafen, so dass wir weder die starke Rauchentwicklung bemerkten, noch das der Tannenbaum mittlerweile ein Flammenbaum war, und Nadel für Nadel verglühte, bis am Ende nur noch ein leeres Zweigwirrwarr den Raum zierte. Das war ja eine Überraschung als wir aufwachten und feststellten das unser einst so schön grazil gewachsener Baum nun gar nicht mehr schön und grazil war. Es hätte allerdings schlimmer kommen können, denn wären die Nadeln des Baumes nicht so frisch gewesen, hätten wir wohl den Weihnachtsbraten in diesem Jahr gestellt.</p>
<p style="text-align: left;">In diesem Sinne wünsche ich dir noch ein gesegnetes Weihnachtsfest und frohe Feiertage!</p>
<p style="text-align: left;">Dein Knut</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.heimatreport.de/der-tannenbaum-brennt-brandschutztipps-zu-weihnachten-von-der-feuerwehr-schermbeck/">Bildquelle</a></p>
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		<title>Knut wird alt &#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Nov 2011 22:40:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Knut</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebes Tagebuch,<a href="http://www.knutbuch.com/wp-content/uploads/2011/11/375924_185296124892696_100002369281522_403093_696570618_n.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-1078" title="375924_185296124892696_100002369281522_403093_696570618_n" src="http://www.knutbuch.com/wp-content/uploads/2011/11/375924_185296124892696_100002369281522_403093_696570618_n-168x300.jpg" alt="" width="168" height="300" /></a><br />
Ich weiß ich habe dich in der letzten Zeit sehr vernachlässigt. Das liegt überwiegend daran, dass mein Studium vorsieht in meinem Semester die Berufs-praktischen Studien, eine Art Praktikum abzuleisten.<br />
Diese verrichte ich in einer Kindertagesstätte. Ich befinde mich nun seit einigen Tagen in einer Einrichtung, die 20 Kinder beherbergt und die Vor- und Nachmittagsbetreuung vorsieht. Meine erste Woche war die Hölle. Das lag allerdings eher an dem frühen Aufstehen und nicht an dem Arbeitsklima. Denn nach zwei Jahren studentischer laissez-fairer Arbeitsmoral, bin ich es weder gewohnt acht Stunden am Stück zu Arbeiten, geschweige denn um 6:30 Uhr morgens aufzustehen.<br />
Dementsprechend verpeilt bestritt ich also meine erste Arbeitswoche. Die Abläufe sind klar strukturiert und einfach. Dennoch rang ich in meiner ersten Woche um Respekt, Akzeptanz und Gehörigkeit. Die Kinder tanzten mir auf der Nase herum. Mittlerweile jedoch gehorchen sogar die ältesten Kinder.</p>
<p>Da ich bereits in einer Kindertagesstätte arbeite, erlaube ich mir das Urteil über die Kinder von heute. Es sei an dieser Stelle zu erwähnen, dass ich in keinem integrativen Kindergarten arbeite, in dem die Sidos und Bushidos der neuen Generation heranwachsen, sondern sehr freundliche und umgängliche Kinder bespaße, beziehungsweise beschäftige. Der Aufschwung der deutschen Erziehung ist klar zu verzeichnen und ich blicke positiv in Richtung Zukunft.</p>
<p>Aber genug der Ausreden über meine Inkonsequente Art ein Tagebuch zu führen. Ich möchte dir aus meinem Leben erzählen. Vor kurzem bin ich um ein Jahr gealtert, was nicht zuletzt mit der Arbeit zusammenhängt, jedoch versuche ich dir subtil zu erläutern, dass ich Geburtstag hatte.<br />
Diesen habe ich natürlich gehörig gefeiert. Zwar einige Tage später, aber dafür um so größer. Es war eine Feier über zwei Tage. Auch wenn es eigentlich anders geplant war. Schnell sollte ich merken das ein heroisches Alter von 23 Jahren auch einige körperlichen Gebrechen mit sich bringt.</p>
<p>Was in einem sehr spontanen Treffen in einer Bar begann, sollte ein schlechtes Ende nehmen. So begann ich meine Geburtstagsfeier bei einem grandiosem Fussballspiel, mit einigen Litern an Bier zum Auftakt. Ich sah viele Freunde wieder und schnell wurde klar, dass Ziel des Abends war die Feier, der Exzess, oder aber auch der Absturz. Denn nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Nach der gemütlichen Sitzrunde im Monroes Park – ohne Geschenke aber einigen lustigen Anekdoten aus der Vergangenheit des Knuts, schwang die Planung von gemütlicher Sitzerei auf Party-machen um.</p>
<p>Was in einer Bar begann, wurde in einer Cocktail-bar fortgeführt. Das <a href="http://www.mrjones.de/">Mr. Jones</a> war unser nächstes Ziel. Aufgrund der fortgeschrittenen Zeit jedoch, waren die Sitzmöglichkeiten in einer Studentenstadt wie Göttingen schnell vergeben und wir waren gezwungen uns im Raucherraum zu platzieren. In diesem waren wir jedoch nicht allein. Denn andere Studenten kamen noch später als wir, und waren uns in ihren kognitiven Leistungen noch unterlegener, als unsereins. Letzteres machte sich vor allem durch vollgekotzte Tische und Urin in den Hosenbeinen bemerkbar, neben denen wir – gezwungener Maßen ausharren mussten – bis ein Tisch im Nicht-Raucherbereich frei wurde. Diesen bekamen wir Gott sei dank nach mehreren Stunden und begossen unsere Leber und Seelen mit Zombie Pitchern und anderen Spirituosen. Ich würde lügen wenn ich sagte mir sei der Abend übel aufgestoßen, denn nachdem wir auch diese Location verließen, ging ich mit einer weiter dezimierten Gruppe noch weiterfeiern. Ich vermute, wir haben den Rest unserer ehemals sechs-köpfigen Gruppe, auf Toilette vergessen&#8230;<br />
Das Ziel der Reise nach einigen Promille war ungewiss und doch vorprogrammiert. Denn im <a href="http://www.einsb.de/">EinsB </a>(unserer damaligen Stammdisco) angekommen wurde uns schnell klar, dass wir das Durchschnittsalter enorm hoben. Leider beginnt meine Erinnerung hier zu bröckeln, allerdings bin ich mir noch im klaren darüber, dass ich es weder die Treppen hoch – noch runter geschafft haben kann. Ominöse Fotos, wie ich an einer Stange tanze bestätigen mir jedoch, dass ich zum Einen in der Discothek angekommen bin, dort noch weiter gebechert habe und andere Videos auf Youtube wiederum, dass ich sie verlassen habe. Wenn auch auf allen Vieren. Letztere Videos vermittelten mir auch zugleich, wie ich zu dem stufenförmigen Schmerz in meiner Hüfte gelangte, der sich nun ganz eindeutig in blau-braunen Flecken zeigte.<br />
Ein weiteres Indiz für einen sehr beschwerlichen Heimweg stellte dabei nicht zuletzt mein vollkommen ruiniertes &#8211; und in alle Einzelteile zersetztes Handy, sondern viel mehr die Flecken auf meiner Hose, die von Hundekot, Grasflecken, Baumrinde und Erbrochenem ein Liedchen trällerten. Es ist unnötig zu erwähnen, dass der zweite Abend einen verkaterten Anfang nahm und einen noch schlimmeren Kater mit sich brachte. Wie ich eingangs erwähne, ich bin zu alt für den Scheiß!<br />
Liebe Grüße dein Knut</p>
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