Kneipentour 10.02.10
Veröffentlicht von Knut
Liebes Tagebuch, du glaubst nicht wies mir geht. Ich hab Schädelficken bis zum Abwinken, obwohl ich generell ja nicht so Kateranfällig bin. Allen Kopfbewegungen folgen schmerzende Nerven und in sich inpludierende Synapsen. Dazu kommt die Übelkeit bzw das Gefühl jeden Moment kotzen zu müssen. Doch dich interessiert ja viel mehr, wie es zu meiner Stimmungsverstimmung kam, oder?
Wir haben am Mittwoch.. moment gestern? Ich glaube schon.. eine Kneipentour veranstaltet, da wir allen Grund dazu hatten. Schließlich war nach der Sozialrecht udn Sozialpolitikklausur unsere krasse, anstrengende Prüfungswoche zuende.
Der Abend sollte um 20.00 Uhr in der Xallobar beginnen,. Doch vorher musste ich noch bei Carsten vorbei schaun, da mir der Weg zur Xallo entfallen war. Aber so isses ja meißtens, ich weiß wo ich war aber ich weiß nicht zum Teufel ich dorthingelangte.
Bei Carsten haben wir dann vorgeglüht, im warsten Sinne des Wortes: Absinth, Apfelkorn, Stroh 80, Wodka und Bier versüßten uns so die ersten 2 Stunden eines unvergesslichen Abends. Nyomie, Larissa und Alicia sahen das jedoch anders. Die drei waren bereits um 16Uhr sternhagelvoll. Kein Wunder wenn man um 12 Uhr anfängt. Die drei Mädels haben sich den Abend allerdings anders vorgestellt und zwar nicht 2 Stunden lang, in der Xallobar, auf andere Teilnehmer der Abendkultur zu warten und ich vermute mal schwer, dass die Stärke der alkoholischen Ausweitung unterschätzt wurde. – Denn als wir um 22.00 Uhr endlich die Xallobar erreicht hatten, fanden wir die drei am Treppenabsatz liegend.
Nachdem wiedererwachen unser Grazien, gingen wir nochmal zur Verköstigung von Thunfischtaschen, oh Gott moment ich muss weg!
Bleiben noch die Kopfschmerzen…
Die weitere Abendplanung verlief wie ein Parteitreffen der FDP: hitzig, contraproduktiv, warm und am Ende waren alle besoffen.. Jedoch entschlossen wir uns in die so genannte “Lollibar” zu maschieren, einen Ranzladen den ich nie wieder betreten möchte, in dieser zu verweilen und anschließend in den Cubaclub zu gehen. Jedoch wurde die meißte gefühlte Zeit, des noch verbleibenden Morgens in der Lollibar verbracht, in welchem es Toiletten gab, die aus hygienischen Gründen dazu annimierten, auf den Boden zu kacken, eine Tanzfläche so groß wie meine Küche, eine Preisliste die dass offensichtliche Klientel Soziale-Arbeit-Student, noch nicht erkannt hat, Musik die zum Weglaufen förmlich anstachelt und vor 50 Jahren “Trendy” war und zu allerletzt darf in ihr, der angeblich “interessantesten” Bar’s Kassels, überall geraucht, gefickt und gekotzt werden. So gegen 2.00 Uhr heute morgen hat es uns dann in den CubaClub verschlagen, welcher sich als ähnlich Stilvoll, aber wenigstens weniger voll und weniger Marktwirtschaftlichorientiert.
Wir tranken viel Bier und Wodka und Wein und Schnapps und Bier und Schnapps und Wodka und Schnapps, – zuviel sagt mein Körper mir heute, aber mal ehrlich, mich interessiert viel mehr wie es den Mädels geht?! Über 12 Stunden am bechern, das schafft nichtmal Amy Winehouse, ohne früher oder später zusammenzubrechen und ein Nerventrauma zu bekommen, welches sie auf die Idee bringt sich Ärsche und Personen auf ihren eh schon verranzten Körper tätowieren zu lassen…
Am Ende des Abends waren wir von unserer Zwölvergruppe, zu einer Studiengruppe von ca 100 Leuten angewachsen, welche interessanter Weise auch alle Soziale Arbeit, Soziologie, Psychologie studierende Kommilitonen oder aber frustrierte Hobbyalkoholiker waren.
Um 6.00 Uhr war ich endlich zuhause, nachdem wir mit einer Shake-Handsrunde allen einen guten Heimweg und eine gute Nacht wünschten.
Um 6:00 Uhr zuhause, damit meine ich die Wohnungstür, faktisch wohne ich im dritten Stock, was erklärt warum ich erst um ca 8:00 Uhr im Bett war und woher die vielen blauen Flecke und das ganze Blut herkommt. Mach ich später weg.. Jetzt leg ich mich erstmal wieder schlafen, ist wohl das Beste! Gute Nacht, dein Knut!

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