Nov 26

Weltweiter Bildungsstreik

Veröffentlicht von Knut

Der Weltweite Bildungsstreik 2009 dauert an, so die “KBAZ” (Knutbührender Allgemeine Zeitung). In über 92 Bildungseinrichtungen wurden in der Bundesrepublik bereits Universitäten, Schulen, Kaufhäuser und Finanzämter besetzt, Rathäuser und Parteigebäude in Brand gesetzt, Straßenbahnen um geschmissen und Fensterscheiben eingeworfen.
Die Studenten protestieren gegen die Studiengebühren, Kohlsuppe in den Mensen, die überfüllten Hörsäle und kritisieren das Bachelor- Master System.
Weltweit dehnte sich vergangene Woche der Streik aus. Darunter auch einige Universitäten in Tibet, Tansania, Guantanamo, Mombay, Somalia, Ghana und sogar in Holland solidarisierten sich Studenten.
Ausgegangen ist die Weltweit zweite Protestaktion, so ein Sprecher der KBAZ, in Österreich an der Neudemokratischen Uni Braunau.
Getan hat sich bislang allerdings nicht viel, auch wenn Annette Schavan bereits verkündete, dass BAfög, im Oktober 2010, um einen prozentualen Wert von geschätzten 2 Euro zu erhöhen. “Bringt vor allem den Studenten was, die seit Monaten auf ihre Beitragsförderung warten und gerade rote Zahlen schreiben” so ein Sprecher des Asta’s Braunau.

“Die Situationen an den Universitäten sei dramatisch”, so eine Studentin, “die Kohlsuppe richte in überfüllten Hörsälen katastrophale Folgen an, die Schweinegrippe sei ein Furz dagegen. Außerdem seien die Hörsaalsitze” – für die welche in den Genuss kommen – “unbequem und unhygienisch.”

So zogen am vergangenem Dienstag über 300 Studenten begleitet von einer Handvoll Polizisten, durch die Kassler Innenstadt mit den Parolen “Streik Streik Bildungsstreik” und “Wir sind hier, wir sind laut, weil man uns die Bildung klaut” weiterführend ist die Rede von “BildungsbulEmi” und “Chancenungleichheit”.

Ein weiteres Problem an überwiegend deutschen Universitäten, so eine vertrauenswürdige Quelle der BILD Zeitung, sei die Dozentenknappheit, vieler Orts werden die Studenten mit fehlerhaften Video”live”übertragungen abgespeist, welche bereits 1990 anderen Studis vorgespielt wurde. Meist kämen diese “Livestreamübertragungen” Zeit verzögert an oder werden wegen Tonaussetzern “unzuhörbar”. Dies hat zur Folge, dass zwar viele Plätze im Hörsaal frei sind, jedoch die Prüfungsleistung am Ende des Semesters fehlt.
Dozenten braucht das Land, doch woher sollen die kommen, wenn bereits die angehenden Lehrer anfangen zu trinken und an der Universität anfangen unter einem “Burn-out-Syndrom” leiden.

Bereits vergangene Woche wurden in Deutschland Hörsäle gewaltsam, mit großem Polizeiaufgebot in Zusammenarbeit mit der deutschen Bundeswehr geräumt. Die Studieren bezogen am nächsten Tag jedoch erneut Stellung. Es bleibt also abzuwarten, wann die Streiks Wirkung zeigen. Die KBAZ wird weiterhin Bericht erstatten.

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