Polizeistaat Deutschland?
Veröffentlicht von Knut

Liebes Tagebuch, die Streikgesellschaft verkleinert sich Tag für Tag, nun ist sie schon in einen kleinen Hörsaal umgezogen, um nicht ein ähnliches Schicksal wie düsseldorfer Studenten zu erleiden. Denn dort wurden gegen 9.30 Uhr 30 Studenten, welche sich mit Hanfgarn an ein Podium gebunden hatten, von der Polizei auf Händen getragen vor die Tür gesetzt. (Gebrauch des Hausrechts – Jeder Student erhielt eine Anzeige wegen Hausfriedensbruch)
In Bochum geht die Polizei weniger zimperlich vor. Dort haben sie beispielsweise Hundestaffeln, Raketenwerfer, Tränengas und Pfefferspray eingesetzt, um die Bildungsstreiker zu vertreiben.
In Kabul kam es zu weiteren Ausschreitungen, da 2 Studenten mit umgeschnallten Spregstoffgürteln, den Streik auf eine Kreuzung in Kabul verlagerten und den Berufsverkehr lahm legten.
In Wiesbaden, Essen und Bochum kam es zu weiteren Festnahmen.
Die BraunenJunioren, hinter welchen sich ein Jugendverband (SU) der CSU/CDU verbergen, fordern sogar noch härteres Eingreifen der Polizei, denn schließlich sorgen die Studenten durch ihr friedliches rumsitzen, in Zukunft nur für ein unglaublich hohes Aggressionspotential, der bayrischen Mitschüler und Studenten, welche auch mal an der PISAstudie mit teilnehmen möchten.
Zurück in Deutschland, bleibt zu erwähnen, dass Stuttgarter Studis sich über schwere Verletzungen bis hin über Frakturen beschwert haben. Welche von Reiterstaffeln und Schlagstöcken geschunden worden waren.
Doch was erreicht die Polizei damit? Ist es nicht eine willkommene Geste in Richtung RAF?
Unsere Kassler Studenten bleiben Hart aber kooperativ und friedlich! Meinen größten Respekt an die paar Mann und Frau im Hörsaal 6, die sich mit Studentenfutter, Leitungswasser und schlechten Pornos am Einschlafen hindern und jeden Abend Plenum halten.
Weiter so!


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