Liebes Tagebuch, es ist geschafft, die neue Wohnung ist bezogen, die Kartons leer geräumt, die Schränke stehen und die Regale hängen. Hängen ist schon der richtige Begriff denke ich, denn sie befinden sich in einem 45° Winkel zur Erde neigend. Der Einzug selber war nach der Wohnungssuche allerdings der Horror. Ich hatte eine junge Dame kennen gelernt, mit welcher ich mir noch weitere Wohnungen anschaute und endlich, die jetzt bereits bezogene 3 ZimmerKücheBad, zugesprochen bekam. Gar nicht lang gefackelt, Mietvertrag unterschrieben und in der nächsten Woche ging das große Einpacken schon los. Im Vergleich zu meiner Mitbewohnerin hatte ich jedoch mit meinen 3 Umzugskartons ein sehr Überschaubares Inventar. Und in einem Karton war mein Kleiderschrank!
Einer Neuer Lebensabschnitt beginnt und dem Entsprechend hab ich beim Auszug also aussortiert, um wirklich nur das wichtigste mit zunehmen. Schon alleine weil sich die Wohnung im zweitem Stock befindet! Außerdem hatte meine Mitbewohnerin vor dem Studium bereits eine Eigene Wohnung und dementsprechend jede Menge Küchenutensilien wie Kaffeemaschinen und Wasserkocher, weiterführend bis vor kurzem sogar noch einen 1,2 Meter breiten Plasmafernseher…
Leider ist er mir beim Transport mit ihrem Vater abgerutscht und 32 Stufen in die Tiefe gestürzt. Ähnlich wie beim Kühlschrank, der landete jedoch nur auf dem Fuss ihres ohne hin schon angeschlagenen Vaters. Bei der Waschmaschine durfte ich dann nicht mehr mithelfen. Stattdessen hat sich ein ca. 70 jähriger Deutschrusse angeboten. Dieser brach jedoch unter dem Gewicht zusammen und klemmte sich nicht nur die Finger. Die Härte war jedoch, bei meinen Kartons. Die Erfinder dieser Steckbeschreibungen gehören auch bestraft, denn kurz nachdem ich meinen Primärwäschekarton aus dem Transporter Zerrte, riss der Boden aus und meine Klamotten vielen in eine Fütze. Gut das die Waschmaschine im Gegensatz zu allem anderem ging, schlecht allerdings das ich keine Ahnung vom Waschen hatte und meine T-shirts und Hosen nun 2 Nummern zu klein sind, aber ich bekomme ja bald Bafög, da ist das halb so wild. Nachdem jetzt heute morgen der nette Techniker von Unitymedia da war (mit einer Verspätung von 1,5 Wochen) kann ich dir hoffentlich schon bald wieder berichten wie es mit der Uni voran geht und wie es sich in Kassel leben lässt. Ich muss erstmal wieder los, habe gleich ein Seminar über „die Bedrohte Art der Bücherwürmer und das Aussterben der Bibliothekare“ beim Freddy.
Lieben Gruß, Bis bald. Dein Knut



Dieser Umzug war wirklich ein Horror ich helfe dir nie wieder Knut!
Ich danke dir recht herzlich^^