Einführungswoche der UniKassel

Posted: 5th November 2009 by Knut in Allgemein

Moin moin, und weiter geht’s!
Ich hab dir noch soviel zu erzählen! Ein Punkt davon ist die Einführungswoche an der Uni. Sämtliche Tutoren haben genau 3 Jahre darauf hingearbeitet uns eine Willkommensshow der Superlative zu bieten und haben sich einige Gedanken gemacht.
Bereits in einem kleinem Programmheftchen kam dies zum Vorschein. Alle Erstsemester sollten eine Topfpflanze mitbringen. Größe, Art und Gattung ist jedem freigestellt. So kam es am 08.10.09 zu einem kuriosem Zusammentreffen zwischen Basilikum und Kaktus, Lilien und Pissnelken, Clitoria, Orchideen, Gonorrhö und anderen Pilzgewächsen, dazu 400 verwirrte Gesichter die orientierungslos und irritiert ins Leere blicken. Das Phänomen der Massenunbekanntheit.

Als es endlich los ging mit der Show, haben sich die ersten 50 Studenten bereits auf dem 6Km² großem Unigelände verlaufen, als sie sich einen Kaffee holen wollten. Die 350 die übrig geblieben waren strömten in den größten Hörsaal den die Uni zu bieten hatte. Doch da viele Kommilitonen von ihren Eltern begleitet wurden (und später eine Wundertüte mit Schnulli bekamen), platzte auch dieser aus allen Nähten.
Die Show wurde eröffnet von 2 Tutoren die uns, wie sich herausstellte, in Form von „Freiwillige aus dem Publikum zwingen“ den Abend über immer wieder auf den Sack sollten. Sie spielten eine Szene ein in der sie, als Arbeitslose dargestellt wurden, sich hemmungslos besoffen und über den Sinn des Lebens philosophierten. Was kam beim raus? Ein Soziale Arbeit Studium!

Im Verlauf des Abends kam es dann zum Eklat, mitten in einer Rede der Universitätsdekanin, brachte eine unheilvolle Gestalt eine Liste mit Matrikelnummern. Es seien zu viele Plätze vergeben worden hieß es, jeder solle seinen Universitätsausweis raus holen und die gleich Folgenden Nummern abgleichen. 4 Studenten wurden somit erfasst und aufgelöst aus dem Hörsaal entfernt begleitet von den Sätzen „Wiedersehen und einen schönen Abend noch an den Rest“.
Später stellte sich heraus, dass es nur ein Streich war. Allerdings hat sich einer der 4 Betroffenen sich bereits vom Unidach gestürzt, aus Sorge er könne würde seine Eltern enttäuschen.
Naja weiter im Text…
Die Tutoren parodierten das tägliche Mittagsprogramm eines bestimmten aRbeiTsLosensenders.
Als Richterin Rabaraba Salesch, welche einen Fall des Drogenmissbrauchs bei 2 Jugendlichen Ghettoschlampen zu bearbeiten hatte, als Andreas Türck der gerade aus dem Gefängnis frei kam und seine neue Sendung anmoderierte, und für den Pädagogischen Touch Angelika Kallwass mit 2 bei Kallwass.

Im Falle Richterin Rabaraba Salesch, war die Beweisführung bis zu jenem Punkt unklar und nicht ausreichend, bis eine Augenzeugin in den Gerichtssaal platzte und alles gesehen hat. Im Endeffekt ist ein schmieriger Italiener der Drogenmafia gefesselt im Auto aufgefunden worden, welcher aus Angst vor der Polizei floh und die Drogen zurück lies. Die Ghettoschlampen, die ihre Rolle wirklich sehr sehr authentisch rüber brachten, fanden die Drogen zogen sich 2 Kg Kokain durch die Nase und fuhren anschließend mit dem Auto in einen Supermarkt. Nach der Zeugenaussage der Pummelfee, wurde Don Vito Corleone verhaftet und die Mädchen kamen in ein Sibirisches Bootcamp, wo sie nach 2 Tagen verhungerten.

Bei Andreas Türck lautete die Fragestellung der Talkshow „Hilfe ich bin schwanger aber von wem?“ 2 Schwestern (die eine Aufgebretzelt und Furios wie Luzi, die andere asketisch und adrett gekleidet und jetzt rate mal welche von beiden schwanger war. 3 Potentielle Väter kamen in Frage, da die Schwestern eine Swingerparty besucht und neben der Schwangerschaft noch Tripper, Syphilis und HIV abräumten. Die 3 Herren wurden vorgestellt, ein Banker der zu dem Zeitpunkt immer woanders war, ein saufender Rocker der auf einem Holland Klapprad das Ghetto des dritten im Bundes, einem HipHopper namens J.D., unsicher macht und um 10 Uhr morgens schon Malzbier trinkt. Als es dann allerdings zum Vaterschaftstest kam stellt sich heraus, das Andreas Türck das junge Hüpferl verführte und kurz darauf wieder ins Gefängnis kam.
Angelika Kallwas hingegen hatte mit ganz anderen Problemen zu kämpfen. Eine total zugedröhnte Mutter die zu Hause beim Saugen, mehr Lunten raucht als Rudi Carell in seinem ganzen Leben, fand zufällig im Zimmer ihrer Tochter eine CD mit „Emo“ Bildern und Videos ihrer Tochter und dem Freund fand.
Sie machte sich sorgen und ging zur Kallwas, welche versuchte zu vermitteln. Doch später stellte sich heraus das Hopfen und Malz verloren war, denn der Vater des Freundes der Tochter der Mutter (xD) war scheinbar Graf Dracula.

Nach diesen drei äußerst lustigen Szenen, kam dann eine Einteilungsmethode in Gruppen wie ich sie noch nie Erlebt habe. Auf Tischen an allen Ausgängen, lagen Gegenstände wie zum Beispiel Kassetten, Schokoriegel, Tennissocken, Bierflaschen, benutzte Kondome und anderer Schnick Schnack lag. Jeder sollte sich ein Teil nehmen, damit man später auf dem Uniplatz in die jeweilige Tutorengruppe eingeordnet wurde. Aber wie es dann weitergegangen ist, das erzähl ich dir ein anderes Mal!
Dein Knut

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