Tagebucheintrag 201. 06.04.2008 22:17
Veröffentlicht von Knut
Liebes Tagebuch,
was für ein lustiges Wochenende liebes Tagebuch. Ich hatte mich mit den Leuten getroffen, die ich in meiner “Anti-Internet-Kampagne” kennen und lieben lernte. Das Treffen fand in Hessen statt, genau genommen in Wetzlar. Dort wohnt Herbert, ein paranoider Kiffer der von A und B Hörnchen mit Nüssen beworfen wird. Jette und Maddin holten mich aus Göttingen ab und transportierten mich zum Ort des Geschehens. Dort warteten Sabs, eine dunkle gekleidete Gothicbraut, Deniz der Krombacher trinkende Halbvietnamese, jener Herbert und der runden Matze und seine Frau Bianca.
Wir hatten ein straffes Wochenendenprogramm. Dieses beinhaltete neben Döner essen, Pc spielen und Bier trinken, auch Gespräche führen, Taschenbücher lesen und Toiletten verstopfen. Die Toiletten liebes Tagebuch, ich sage dir, nie zuvor hab ich so lustige Toiletten erlebt! Ich wurde ja schon vorgewarnt als sich durch einen Magenwind eine ziemlich natürliche Fülle in meinem Darm bemerkbar machte. Herbert zeigte mir den Ort meiner Freunde und lies mich mit dem viel zu kleinem Donnerbalken komplett alleine. So verrichtete ich also mein Geschäft, freute mich über jedes Lüftchen und las nebenbei Donald Duck. Als ich fertig war hatte ich die Wahl zwischen Feuchttüchern und dem Bären. Selbstverständlich benutzte ich Charmin. Alles war bis zu jenem Zeitpunkt in Ordnung, als mir einfiel was Herbert mir sagte. Zwischendurch immer schon mal spülen dann flutschts. Fluchend richtete ich eine Überschwemmung an, zumindest fast, das Spülwasser kam mit meinen Exkrementen höher als ich es je zu vor bei einer Toilette gesehen habe, wäre mein Darm nicht leer gewesen hätt ich mir wohl in die Hosen geschissen bei dem Gedanken, wie das teure Gut, welches übrigens früher ein Wiener Schnitzel darstellte, den Toilettenrand überschritt und unter der Türschwelle auf den Flurteppich lief. Ich musste handeln! Mit der Klobürste drückte ich die zähe Masse tiefer in den Abfluss und mit Toilettenpapier verhinderte ich das Überlaufen. Und dann geschah es! Wuschhhh! Alles weg, zumindest das Wasser, eine Schwimmwurst hatte eine enorme Feste und verkeilte sich im Rohr. So steckte sie dort die ganzen Tage über und wenn Herbert noch nicht kacken war, dann steckt sie da noch heute! Aber das Treffen wurde ja nicht nur durch die Stuhlgänge welche sich bei den anderen sehr im Rahmen hielten, nachdem ich ihnen detailliert die Geschehnisse schilderte.
Viele Besucher kamen vorbei und verweilten ein oder zwei Stunden und betrachteten vom Balkon das wilde der treiben, der meist alkoholisierten Gesellschaft, also uns.. Ein prägendes Ereignis war auch ein Wetzlarer Restaurant, in dem es 100 verschiedene Schnitzelsorten gab wie zB Schnitzel ala Card oder Schnitzel am Spieß, Schnitzel schon Vorgekaut, und Schnitzel für Säuglinge in Trinkflaschen, weiterführend aber auch Rum Steak und Jägerschnitzel außerdem Bürger so groß wie Matze sein Bauch und das heißt schon was… Tja wir haben so gut wie alles ausprobiert und so viel gegessen, dass ich nach einer relativ ruhigen Fahrt dem Maddin sein Auto vollreierte, ich glaube er hat es immer noch nicht bemerkt, aber wenn er morgen zur Arbeit fährt wird er es ja riechen denke ich. Es war schon ein sehr wildes Wochenende und es besteht denke ich bei all uns süchtigen Nachholbedarf. Ich bin ma gespannt wie das nächste Treffen wird!
Aber jetzt geh ich fürs Kolloquium lernen.
Gute Nacht dein Knut.

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