Ende gut alles gut!

Posted: 17th September 2008 by Knut in Das Tagebuch des Knut

Liebes Tagebuch, wie schnell doch 2 Wochen vergehen. Ich hoffe du hast es ohne mich ausgehalten, denn nach 2 Wochen pause geht es weiter. Allerdings nur kurz, da ich nächste Woche auf einem Lehrgang in Braunschweig bin und mir innerhalb von 48 Stunden mehrere Psychologen, Rechtsanwälte und andere überbezahlte Theoretiker einen Haufen Schwachsinn erzählen den man sich eh nicht merken kann.
2 Wochen sind vergangen und ich habe viel erlebt und es hat sich viel geändert. Der Herbst ist da, die Blätter färben sich langsam und die Temperatur erreicht Grade die meine Klöten zu Wanderhoden ummodifizieren und das Kacken bei offenem Fenster unmöglich macht. Letzteres wurde mir in den vergangenen Tagen oft zum Verhängnis, denn auch ich bin 2 Wochen älter geworden, reifer und inntäliKentäR. Ich gehe schließlich stark auf die 40 zu. Das die männlichen Wechseljahre bei mir langsam einsetzen, merkte ich zB. an meinen fiesen perversen Fressflashes, welche sogar schwangere Frauen als abnormal definieren würden. So stopfte ich mir letztens ein Leberwurstbrot mit einer Zwiebel, einen Zopfkuchen mit sauren Gurken und Marzipancrossaints mit Erdbeeren rein, ohne auch nur einen Hauch von Ekel zu empfinden. Nebenbei, dies war die erste Mahlzeit, die ich auf dem Klo beim wursten bereute. Giftgas on mas!
Auch sind wieder 2 Wochen meines Zivildienstes vorbei, leider… Oder sollte ich mich glücklich schätzen? Am vergangenem Wochenende durfte ich mit einer Ehrenamtlichen kochen! Allerdings hatte ich wenig Ahnung von Nudelzubereitung, geschweige denn wie man eine Hackfleischsoße macht. Ich erinnerte mich mit einem schmunzeln an damals…
Ich habe kurz vor meinem 17 Geburtstag Fischstäbchen zubereiten wollen und gewann die Erfahrung, dass man sie doch lieber in der Pfanne brät, anstatt sie im Wasserkocher zu kochen.
Es lief darauf hinaus, dass die Nudeln am Mittagstisch zu wenig waren und einer der Gäste sich nach der Nahrungsaufnahme im Kreis drehte, stürzte und einen epileptischen Anfall bekam. Ich rief natürlich total überfordert beim ADAC an und erklärte ihnen das etwas mit der feinmotorik eines Gastes nicht stimmte, worauf hin sie den Pannendienst vorbeischickten und kurz nachdem sie mich für geistig eingeschränkt erklärten, den Notdienst alamierten. Ende gut alles gut, der Mann wurde ins Krankenhaus gebracht und dort gut versorgt nachdem er, durch meine Fahrlässigkeit, seine Zunge und drei Zähne verloren hatte.
So aber jetzt werde ich schlafen gehen liebes Tagebuch, morgen werde ich dir noch mehr berichten, wie es mir ging, so ganz ohne dich!
Hab dich lieb, dein Knut

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