Liebes Tagebuch, der Tag war ein purer Erfolg. Ich habe mich gut geschlagen und bis auf eine Angebrochene Nase keinerlei Schäden abbekommen. Ich war vor der Arbeit noch im Waffenladen und habe mir meine Bleikugeln gekauft. 100 Stück, 5,99€ nicht schlecht..
Bewaffnet und im Ninjadress kam ich verspätet zur Arbeit. Allerdings nahmen mich die Mitarbeiter eh nicht wahr da sie mal wieder im Drogensuff waren. Ich ging in die Gruppe und wartete auf eine Anfeindung seitens der Kinder um meinen Interessenkonflikt bzw Krieg zu beginnen.
So stand ich da.. bewaffnet bis unter die Zähne zwischen Tür und Angel. Die Zwille hatte ich in der Westentasche, der Lederjacke meiner Oma, griffbereit gehalten. Die Schrotflinte verkündete ihr Unheil auf meinem Rücken, das Deo hielt ich in der Linken. Die Socken meines Bruders hatte ich rechts und links in den Hosentaschen. Das Springmesser hielt ich in der Rechten, die Quecksilberfalsche versteckte ich in der Jackentasche genau wie mein Schweizermultifunktionales Taschenmesser. Die Reagenzgläser hatte ich in meinen Patronengürtel von Fasching 2001 gesteckt und die Banane, hatte ich auf Grund Platzmangels in meiner Hose versteckt.
Die Kinder begrüßten mich mit einem verachtendem Blick und einem Spielzeug Lastwagen an meinem Kopf. Die ersten 2 Stunden verliefen ruhig. Unter den strengen Musterungen der Erzieherinnen verschanzte ich mich hinter dem Sofa und verweilte dort wie ein eingeschüchtertes Häschen, welches durch einen üblen Verzehr von Haschkeks paranoid wurde.
Dann war es soweit. Lily die kleine Domina heute in Lack und Leder kroch über den Sofarand und versetze mir einen Tritt an den Kopf. Sofort griff ich zu einer meiner Salzsäure Reagenzgläser und warf sie ihr an den Kopf, allerdings störte Lily das nicht da sie in Wirklichkeit Fritzwalter hieß und die Perücke nur zum Ärgern der Praktikanten Trug. Die anderen Kinder wurden auf die Attacke meinerseits gegen Lily aufmerksam und stürmten von drei Seiten auf mich zu. Sofort griff ich instinktiv zur Zwille und zerstörte nicht nur die Einrichtungsgegenstände sondern unter anderem auch Kinderwünsche.
Die Reagenzgläser mit der tödlichen Substanz warf ich im Sprung in die Menge und konnte somit 3 Kinder ausschalten. Blieben noch 22.. Es erwies sich als äußerst wirkvoll die Centstücke nicht vereinzelt sondern mehrere auf einmal mit der Zwille zu verschießen, so erzielte ich nicht nur einen größeren Radius der Streuung sondern auch einen höheren Grad der Vernichtung. 14 Kinder waren noch übrig und zwei befanden sich bereits an meinen Beinen und bissen sich fest, 3 weitere warfen mit Stühlen auf mich und veranlassten mich dazu die Feldflasche mit dem Quecksilber zu trinken. Mit meinem Improvisierten Flammenwerfer konnte ich Eindruck schinden und zwar ziemlich genau 23 Sekunden, danach explodierte das Deo in meiner Hand und hinterließ ein Schlachtfeld. Das Springmesser rammte ich dem kleinem Karl ins Bein der unter Tränen rauslief. Da mir Jahrelang eingemartert wurde das ich weinende Kinder trösten müsse rannte ich hinterher und versuchte ihn zu trösten, jedoch brach er mir die Nase mit einer gezielten Kopfnuss. Diese wiederum verleitete mich ihm einen Schlag ins Gesicht zu verpassen. Weiter gings 16 Blagen noch 2 an meinen Beinen. Ich zog die Socken mit den Steinen aus meiner Tasche und versetze den Kindern einige hiebe, bis sich ihre Griffe und Bisse lockerten. Ich rannte weiter in den Turnraum und aß die Banane da mein Körper, durch den Akuten Blutverlust meiner Nase, praktisch nach Vitaminen schrie.. Als ich mein G36 aufgebaut hatte stellte ich fest, dass das Magazin fehlte und die Waffe praktisch nutzlos war, also benutzte ich sie als Schläger und entledigte mich 6 weiteren Kindern. 10 noch dachte ich mir, meine Nase hatte sich in einen Sturzbach verwandelt und ich beschloss eine Pause einzulegen um zum Arzt zu gehen. Mit der Schrotflinte schoss ich mir den Weg frei und bekam 30 Minuten später bei meinem Hausarzt einen Nasengips. Ich wollte die Sache noch auf die harte Tour beenden jedoch entschloss ich mich, diesen Sektenkindergarten nie wieder zu betreten. Und jetzt werde ich dank meiner Nase im Stehen schlafen gehen. Gute Nacht!
Dein Knut


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