Tagebucheintrag 86. 20.07.2007 19:23

Posted: 6th August 2007 by Knut in Das Tagebuch des Knut

Ein weiterer Tag der Stille.. Ich erwachte in der Nacht Schweiß- und Uringebadet.. Ich träumte von Fischstäbchen die mich verzehren wollten. Ich versuchte über 7 Stunden lang noch mal einzuschlafen aber das Gefühl von Übelkeit überkam mich immer wieder.. Ich versuchte ruhige Gedanken zu fassen, allerdings führten diese nur dazu das ich feststellen musste das ich nicht nur Magenschmerzen hatte sondern auch noch Durchfall auf Flüssigstem Grade. Sofort schoss mir in den Kopf und Hose.. “Lebensmittelvergiftung”.. Ab 12 Uhr mittags war ich dann richtig am kotzen. Der Spiegel verriet mir das ich aussah wie der Hulk und roch wie Reinhard Kuhmund nach dem dritten Döner am Stiel… Mir blieb nichts anderes übrig ich musste zum Arzt. Ich schnappte mir meine Jacke und übergab mich ein letztes mal beim Schuhe zubinden, dann ging es los.. Ich fand mich schließlich bei meinem Urologen Dr. Winter wieder. An der Rezeption versuchte ich vergebens der Auszubildenden zu erklären das ich eine Lebensmittelvergiftung haben würde. Diese lachte jedoch und fragte mich ob ich immer so rede als hätte ich gekifft oder ob ich ein Fischstäbchen zwischen den Zähnen hätte.. Ihr bekotzter Ausschnitt lies sie den Ernst der Lage dann Gott sei Dank erkennen und ich wurde sofort ins Krankenhaus gebracht.
Ich hatte mir das ganze viel schlimmer vorgestellt als der Arzt sagte.. Darmspülung, Magen auspumpen und Notoperation seien unvermeidlich. Nach 4 Stunden war es geschafft.
Mein kompletter Darm und mein Magen waren wieder blitzeblank und ich fühlte mich um einige Kilo leichter. Was mich jedoch stutzen lies, war der Seitenausgang an meinem Bauch, welcher mir als ‘Anus praeternaturalis’ erklärt wurde. Toll jetzt hatte ich nicht nur einen sauberen Magen und Darm, sondern auch noch ne Muschi am Bauch..
Frustriert schlenderte ich nach Hause.. Aber ich muss sagen.. Dieser ‘Anus praeternaturalis’ ist tierisch praktisch. Ich brauche jetzt sofern ich mal groß muss nicht mehr nach unten laufen wenn es eng wird sondern einfach einen Eimer unter die künstliche Pussy zu halten und zu drücken.
Das musste ich natürlich gleich Trick und Track erzählen die allerdings sehr zurückhaltend wirkten ich einen Termin zur Demonstrierung erzwingen wollte.
Naja ich werde mich jetzt in mein Bett legen und schaun was passiert wenn ich etwas in meinen Seitenausgang stecke. hihi Gute Nacht liebes Tagebuch.

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