Liebes Tagebuch. Noch 3 mal schlafen dann geh ich mit meiner Klassenkollegin Kaffee trinken. Ich versprach ihr das ich meinen Teddybären Ulf mitbringen würde, den sie so süß findet. Sie hatte vor ihren Stoffhund Karl-Heinz mit einzupacken. Ich hatte den ganzen Tag über gute Laune, es störte mich nichtmal der neue Köter von Klaus. Ein Ausgewachsener Pitbull Terrier.
Er nannte ihn liebevoll Bernhard.
Ich glaube Berni mag mich. Wir werden wohl mal gute Freunde. Immer wenn er mich sieht fletscht er sanftmütig die Zähne und versucht sich durch den Zaun zu beißen.
Mit Hunden konnte ich schon immer gut!
Nach der Arbeit wollte es die Ironie des Schicksals so das sich Bernhard durch den Maschendrahtzaun gebissen hat. Er kam hechelnd auf mich zu. Er fletschte die Zähne doch mein starrer Blick verharrte auf ihm. Als er 2 Meter von mir entfernt war, zog er den Schwanz ein und ironischer Weise fing er an zu Winseln und setzte sich hin. Mit stolzer Miene Griff ich zu einem Stock. Ich wollte werfen, da springt mich die Misttöle an und verbeißt sich in meinem Arm. Mit ein paar Yabs konnte ich Bernhard von meinem Arm loswerden. Danach flüchtete ich sofort wieder ins Firmen Gebäude. Ich war Heilfroh das ich meine Lederjacke an hatte.
Ich hatte ein 15 Minuten Gespräch mit Klaus und gemeinsam beschlossen wir eine 5 Meter hohe Betonmauer zu errichten bis Klaus es mit samt seinem Hundeclub geschafft hat diese Töle zu erziehen.
Zuhause angekommen sprang ich unter die Dusche und ich stellte fest das wir kein warm Wasser mehr hatten. Dann fiel es mir wieder ein. Ich sollte ja die Wasserrechnungüberweisung zur Post bringen. Scheiße! Das hatte ich total verschwitzt.
Ich machte mich sofort auf und als ich bei der Post war, hatte diese natürlich zu und der Automat für die Überweisungen befand sich neuerdings innerhalb des Postgebäudes.
Sarkastisch wie der Tag angefangen hatte, ging er auch zu Ende. Auf dem Rückweg ging mein MP3 Player kaputt als ich “What a Beatiful day” hörte, vor der Haustür stellte ich fest das ich mich ausgesperrt hatte und außerdem hatte ich ein großes Verlangen nach einer Toilette. Ich klingelte Sturm doch nix tat sich. Meine Eltern schliefen schon, es war mittlerweile 21 Uhr als ich beim Nachbarn klingelte und mir den Ersatzschlüssel holen wollte, leider ist Herr Mumpitz seit einiger Zeit dement und wollte den Schlüssel nicht rausrücken. Bot mir aber eine Leiter an. Mit der Leiter erreichte ich das Fenster meiner Eltern und mir Bot sich ein Anblick bei dem sogar die Sprosse unter meinen Füßen zerbarst.
Jedenfalls öffnete meine Mutter im Schlafanzug die Tür und ich konnte endlich rein.
Verstört ging ich auf mein Zimmer und hatte nichtmal mehr Lust zu onanieren. Ich schreibe dich gerade mit zittrigen Händen. Ich werde das Bild nicht los..
Ich versuche es nun im Schlaf zu verdrängen.
Gute Nacht
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