Halli hallo mein Tagebuch,
Heute ist Freitag und Freitags haben wir SCHULFREI, ich hatte heute Nacht einen sehr merkwürdigen Traum. Ich befand mich mit den anderen Jungs gerade in der Gemeinschaftsdusche, als auf einmal das licht erlosch. Ich rief verzweifelt nach Hilfe, doch bekam keine Antwort. Meine Augen hatten sich gerade noch rechtzeitig an die Dunkelheit gewöhnt, als ich einen Schlag auf die Schläfe bekam. Bewusstlos stürtzte ich zu Boden. Einige Minuten, oder waren es Stunden? – wachte ich auf und erbrach bei dem Anblick des nackt neben mir liegendem Piefkes, er hatte sich bis auf die Badekappe entkleidet und hatte wohl versucht mich zu verführen, ist jedoch scheinbar auf dem nassen Boden der Gemeinschaftsdusche ausgerutscht und hat sich den Kopf angeschlagen, dort lag er, splitterfaser nackt und mir wurde erneut schlecht.
Ich verließ die Dusche und ging nach Hause, doch ich sollte nie ankommen. Gerade als ich den Schulhgof mit meinem Fahrrad verließ kam ein PKW und erfasste mich. Ich schien augenblicklich tot zu sein.
Schweiß und Urin gebadet wachte ich auf. Sofort bemerkte ich den Stechenden Schmerz in der Schläfe, welche ich mir allerdings, wenn ich der Blutspur mal glauben schenke, am Nachttisch aufgeschlagen hatte.
Beim Freitagbesäufnis war es heute bei weitem lustiger als sonst. Nicht allein wegen der Tatsache, dass ich mehrere male von der Bank auf der wir saßen fiel, sondern viel mehr weil eine Zivilstreife auf uns aufmerksam wurde und uns verlegen fragten ob wir Crack geraucht hätten. Wir hatten einen Lachflash nach dem anderen. Dies war allerdings auf das Bier zurückzuführen, versuchten wir den beiden Schränken klar zu machen. Man schenkte uns schlussendlich Glauben. Sie hatten unser Flaschenbier genauer unter die Lupe genommen und festgestellt das es alkoholfreies Bier war.
Naja, Trick ist noch mit einigen Freunden von ihm losgezogen und Track, ist nach Hause gegangen. So beschloss ich, mir noch nen Döner zu kaufen und mich dann auch auf den Heimweg zu machen.
Jetzt sitze ich hier und fülle dich, wie eine Weihnachtsgans.
Aber nicht mehr lang, denn ich werde jetzt auch die Fliege machen.
Gute Nacht, Dein Knut

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